China setzt infrastrukturellen Ausbau in den Westprovinzen fort

China setzt infrastrukturellen Ausbau in den Westprovinzen fort
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China hat den 12. Fünf-Jahres-Plan zur wirtschaftlichen Förderung der strukturschwachen Provinzen in den westlichen Landesteilen verabschiedet. Im Fokus stehen der fortgesetzte Infrastrukturausbau und die Einrichtung von elf Wirtschaftszonen.

Erste Priorität geniesst dabei der Auf- und Ausbau der Chengdu-Chongking Economic Zone, die dereinst auf einer Fläche von 200‘000 Quadratkilometern 31 Distrikte und Bezirke der Provinz Chongking und 15 Städte der Provinz Sichuan umfassen und sich bis 2020 zu einer der wirtschaftlich stärksten Regionen Chinas entwickeln soll.

Beim infrastrukturellen Ausbau der Westprovinzen konzentriert sich China während der nächsten fünf Jahre vor allem auf eine zusätzliche Optimierung der verkehrstechnischen Anbindung des rohstoffreichen Westens an die Küstenprovinzen im Osten des Landes. Hierzu ist zum Beispiel allein in den Provinzen Innere Mongolei, Xinjiang und Qinghai eine Erweiterung des Eisenbahnnetzes um 15‘000 Schienenkilometer geplant. Auch der Ausbau des Strassennetzes und der Luftfahrtinfrastruktur (Bau neuer Regional-Flughäfen) soll unvermindert vorangetrieben werden.

Des Weiteren sollen das Pipeline-Netzwerk für Erdöl und Erdgas verlängert und die industrielle Veredelung der Rohstoffe und Bodenschätze über einen schrittweisen Ausbau der Verarbeitungskapazitäten vor Ort zu einem Gutteil gleich in den Westprovinzen selber sicher gestellt werden.

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