Mit welchen Ländern hat die Schweiz ein Freihandelsabkommen (FHA)?

Unter www.s-ge.com/map (Rubrik „Freihandelsabkommen in Kraft“ anwählen) finden Sie alle Länder mit denen die Schweiz bzw. EFTA ein Freihandelsabkommen abgeschlossen hat.

Eine Liste finden Sie ebenfalls beim SECO - Freihandelsabkommen.

FAQs

Über diesen Link können Sie sich für das MendelOnline Portal registrieren. Dort können die Zolltarife von weltweit sehr vielen Ländern abgefragt werden. Der Zugriff ist für Schweizer Firmen kostenlos. Sollte die Anmeldung fehlschlagen, senden Sie bitte eine E-Mail an s-ge@mendel-online.eu, und Sie werden entsprechend freigeschaltet.

Für die Einfuhrzölle der EU gibt es ausserdem die Datenbank TARIC.

Die Einfuhrzölle der Schweiz sind im Schweizerischen Gebrauchstarif Tares veröffentlicht.

Für alle Abfragen benötigen Sie die Zolltarifnummer der Waren.

In der Schweiz gibt die Zollverwaltung Auskünfte zu den zu verwendenden Zolltarifnummern; sie erteilt auf schriftliche Anfrage hin verbindliche Tarifauskünfte.

International sind die ersten sechs Ziffern der Zolltarifnummer harmonisiert (Harmonized System Code). Die Schweizer Zolltarifnummern bestehen aus 8 Ziffern. In andern Ländern können die Zolltarifnummern aus mehr oder auch aus weniger Ziffern bestehen.

Bei der Ausfuhr aus der Schweiz muss die Schweizerische Zolltarifnummer benutzt werden.

Beim Import im Bestimmungsland wird die Zolltarifnummer durch die ausländischen Zollbehörden bestimmt.

Bei Unstimmigkeiten im Bereich der sechsstelligen Tarifnummer haben beide Parteien die Möglichkeit, einen Einreihungsentscheid der Weltzollorganisation (WZO) zu verlangen.

Die Kernpunkte der neuen Regelung zur Nachweispflicht für alle innergemeinschaftlichen Lieferungen aus Deutschland seit 1. Oktober 2013 sind wie folgt:

Eine Gelangensbestätigung ist erforderlich, wenn die Ware vom Lieferant bzw. vom Abnehmer von Deutschland aus in ein anderes EU-Land befördert wird.

In allen anderen Fällen kann die Gelangensbestätigung als alternativer Nachweis verwendet werden, wenn die Ware durch den Lieferanten, durch den Abnehmer bzw. im Auftrag der beiden durch einen Dritten von Deutschland aus in ein anderes EU-Land versendet (transportiert) wird.

Ausserdem kann der Nachweis der Versendung in den vorgenannten Fällen auch durch einen vom Empfänger unterzeichneten CMR-Frachtbrief, ein Empfangsprotokoll eines Kurierdienstes über den Nachweis des lückenlosen Transports, einer Spediteurbescheinigung oder -versicherung etc. geführt werden.

Kurz gesagt muss die Gelangensbestätigung folgendes beinhalten:

- Name und Anschrift des Abnehmers
- Menge des Gegenstandes der Lieferung und Bezeichnung
- Ort und Monat des Erhalts oder des Endes der Beförderung des Gegenstandes
- Ausstellungsdatum der Bestätigung
- Unterschrift des Abnehmers oder eines Beauftragten
- Sprache: Deutsch, Englisch oder Französisch

Folgendes ist zulässig:

- Sammelbestätigungen; Zusammenfassung von Umsätzen bis zu einem Quartal
- Formfreiheit, wenn die Bestätigung die erforderlichen Angaben enthält
- Gelangensbestätigung kann aus mehreren Dokumenten bestehen
- Gelangensbestätigung kann auf elektronischem Weg (z.B. E-Mail, PDF, Fax) übermittelt werden

Beispiel:
Ein Schweizer Unternehmen verkauft und liefert seine Ware nach Polen. Die Lieferkonditionen lauten DDP (delivered duty paid, gemäss IncotermsIncoterms, or International Commercial Terms, are a series of international sales terms. They provide internationally binding supplier conditions, especially with regard to which of the contractual parties has to bear transportation, customs and insurance costs, which party carries the transport risk, and at what point the risk is passed to the buyer. Incoterms have no legal force; they are only binding if they are agreed upon by the buyer and the seller.

The Incoterms were developed by the International Chamber of Commerce and were first published in 1936. They are regularly updated and the year marks the edition. The latest version of the Incoterms was the 7th revision in 2010.

Full text of Incoterms 2010 (German, English, French; 266 pages; price: CHF 90 or CHF 60 for S-GE members) is available by contacting:
contact@s-ge.com
Tel. +41 (0)844 811 812
2010).
Es wird eine Einfuhrverzollung in Deutschland gemacht mit anschliessender innergemeinschaftlicher Lieferung nach Polen. Die Einfuhrverzollung kann über die eigene Umsatzsteueridentifikationsnummer (UID) des Schweizer Exporteurs, oder über den Fiskalvertreter (z.B. Spediteur) laufen.
Der Schweizer Exporteur ist gegenüber den deutschen Finanzbehörden verpflichtet, die Verbringung der Ware ins Zielland mittels Gelangensbestätigung zu dokumentieren.

Das BMF-Schreiben zu diesem Thema finden Sie im Volltext unter dem folgenden Link:

http://www.bundesfinanzministerium.de

Ein Muster einer Gelangensbestätigung ist auf Seite 13 zu finden.

Unter www.s-ge.com/map (Rubrik „Freihandelsabkommen in Kraft“ anwählen) finden Sie alle Länder mit denen die Schweiz bzw. EFTA ein Freihandelsabkommen abgeschlossen hat.

Eine Liste finden Sie ebenfalls beim SECO - Freihandelsabkommen.

In diesem Falle kommt (im Zusammenhang mit der EU) oft das sogenannte Reverse-Charge-Verfahren zu Anwendung, d.h. die Steuerschuld wird auf den Leistungsempfänger verschoben.

Als Schweizer Leistungserbringer können Sie Ihre Rechnung mehrwertsteuerfrei ausstellen und den Satz «Steuerschuld geht auf den Leistungsempfänger über» vermerken.

Mehr Informationen sind in unserem Merkblatt Mehrwertsteuervorschriften bei grenzüberschreitendem Dienstleistungsverkehr zu finden.

Die auf internationaler Ebene vereinbarten Kontrollen von Gütern werden in der Schweiz in zwei Gesetzen geregelt, dem Güterkontrollgesetz (GKG) sowie dem Kriegsmaterialgesetz (KMG). Der Kontrolle unterworfen sind sogenannte Dual-Use-Güter (Güter, die militärisch und zivil verwendet werden können) sowie Kriegsmaterial und besondere militärische Güter.

Zuständig für die Überwachung in der Schweiz ist das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO.

  • Sobald Sie in der EU als Importeur auftreten (z.B. bei der Incoterm-Klausel DDP)
  • Bei bestimmten Reihengeschäften
  • Bei innerstaatlichen Lieferungen (innerhalb eines Landes)

Weitere Informationen sind in unserem Merkblatt Mehrwertsteuerliche Registrierung in der EU zu finden.

Der AEO-Status (AEO = Authorised Economic Operator oder ZWB = Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter) ist ein neuer Sicherheitsstandard in der gesamten Lieferkette. Er ist nicht obligatorisch, doch werden immer mehr EU-Kunden diese Anforderung an Schweizer Firmen stellen. Die Vor- und Nachteile einer AEO-Zertifizierung bzw. Nicht-Zertifizierung hängen von verschiedenen Faktoren ab und können erst nach einer genauen Abwägung beurteilt werden. Die Schweiz hat den AEO-Status per 1. April 2011 eingeführt.

Wenn Ihr Produkt unter eine der hier aufgeführten Richtlinien fällt, benötigen Sie eine CE-Kennzeichnung.

Alle unsere zusammengetragenen Grundinformationen, Richtlinien und Links zur CE-Kennzeichnung finden Sie unter ExportHelp - CE-Kennzeichnung.

Weiterer Kontakt: Schweizerische Normenvereinigung SNV

Dies kann mit einem Carnet ATA oder mit dem Zollverfahren der vorübergehenden Verwendung (ZAVV) gemacht werden. Mehr Informationen dazu sind bei der Eidg. Zollverwaltung zu finden.

EZV - Vorübergehende Ausfuhr