Covid-19: Informationen für KMU

Die Zahl der Infektionsfälle des Coronavirus steigt weltweit und damit auch die Unsicherheit. Was gilt es für Schweizer und Liechtensteiner Exporteure zu beachten, wer bietet Finanzhilfen bei Liquiditätsengpässen? Diese laufend aktualisierte Übersicht bietet Orientierung und Hilfestellungen. 2.4.2020

Finanzhilfen

Finanzhilfen

Finanzhilfen und Massnahmen des Bundes

Im Moment erreichen uns zahlreiche Fragen zur Unterstützung der Wirtschaft aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus. Hier finden Sie eine Übersicht mit relevanten Links und Ansprechpartnern, die wir laufend aktualisieren:

  • Viele Unternehmen geraten derzeit in finanzielle Engpässe. An seiner ordentlichen Sitzung vom 25. März 2020 hat sich der Bundesrat mit der Liquiditätshilfe für KMU befasst. Diese sollen raschen Zugang zu Krediten für die Überbrückung von Corona-bedingten Liquiditätsengpässen erhalten. Die Kredite können am besten bei der Hausbank beantragt werden. Die Verordnung tritt am 26. März 2020 in Kraft; ab diesem Zeitpunkt können Kreditgesuche gestellt werden.
  • Bis zu 500'000 Franken werden Kredite unbürokratisch innert kurzer Frist ausbezahlt und zu 100% vom Bund abgesichert. Der Zinssatz ist auf null Prozent festgelegt. Der Kreditantrag wird ab Donnerstag nach Inkrafttreten der Verordnung auf der Webseite «covid19.easygov.swiss» verfügbar sein.
  • Es können auch Startups und Jungunternehmen davon profitieren, die vor dem 1.3.2020 gegründet wurden und noch keine Umsätze verzeichnen.
  • Die Kantone haben zusätzliche Massnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft aufgelegt. Die richtigen Adressen finden Sie hier.
  • Auf dieser Übersichtsseite bietet der Bund Informationen zu geplanten Massnahmen.
    Das SECO hat eine Hotline aufgesetzt, unter der sich Firmen informieren können: +41 58 462 00 66, Montag bis Freitag von 07:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Ebenso können Sie eine Nachricht per Kontaktformular oder per Mail (coronavirus@seco.admin.ch) schreiben.
  • Switzerland Global Enterprise unterstützt Schweizer KMU bei ihrem internationalen Geschäft. In dieser schwierigen Zeit begleiten wir unsere Kunden gemeinsam mit unserem Partner-Netzwerk gezielt durch digitale Informationen und Ratschläge – wie etwa mit diesem Dossier – durch länderspezifische Beratung und konkrete Unterstützung in den Zielländern.

Der Bundesrat verstärkt die Massnahmen zum Abstandhalten, um eine Überlastung der Spitäler mit schweren Fällen von Coronavirus-Erkankungen zu verhindern. An seiner Sitzung vom 20. März 2020 hat er beschlossen, Ansammlungen von mehr als fünf Personen zu verbieten.

Praktischer Überblick der Credit Suisse zu Überbrückungskrediten

Unser Premium Partner ist auch in herausfordernden Zeiten für Sie da und hat zusammen mit dem Bund und weiteren Banken Massnahmen entwickelt, um die vom Coronavirus betroffenen Schweizer Unternehmen rasch und unkompliziert unterstützen zu können. Unternehmen, die noch keine Kunden sind, müssen zuerst ein entsprechendes Konto eröffnen, damit sie einen Überbrückungskredit aufnehmen können.

Finanzhilfen für Organisatoren und Teilnehmer von Messen und Events

  • Veranstalten Sie Events oder Messen in der Schweiz und mussten diese absagen?

  • Organisieren Sie Schweizer Gemeinschaftsauftritte im Ausland und mussten diese absagen?

  • Müssen Sie aufgrund einer nicht möglichen Teilnahme an Messen oder Events in der Schweiz oder im Ausland schmerzhafte Verluste hinnehmen?
  • Viele Unternehmen geraten derzeit in finanzielle Engpässe. An seiner ordentlichen Sitzung vom 25. März 2020 hat sich der Bundesrat mit der Liquiditätshilfe für KMU befasst. Diese sollen raschen Zugang zu Krediten für die Überbrückung von Corona-bedingten Liquiditätsengpässen erhalten. Die Kredite können am besten bei der Hausbank beantragt werden. Die Verordnung tritt am 26. März 2020 in Kraft; ab diesem Zeitpunkt können Kreditgesuche gestellt werden.
  • Bis zu 500'000 Franken werden Kredite unbürokratisch innert kurzer Frist ausbezahlt und zu 100% vom Bund abgesichert. Der Zinssatz ist auf null Prozent festgelegt. Der Kreditantrag wird ab Donnerstag nach Inkrafttreten der Verordnung auf der Webseite «covid19.easygov.swiss» verfügbar sein.
  • Die Kantone haben zusätzliche Massnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft aufgelegt. Die richtigen Adressen finden Sie hier.
  • Auf dieser Übersichtsseite bietet der Bund Informationen zu geplanten Massnahmen. Das SECO hat eine Hotline aufgesetzt, unter der sich Firmen informieren können: +41 58 462 00 66, Montag bis Freitag von 07:00 Uhr bis 20:00 Uhr. Ebenso können Sie eine Nachricht per Kontaktformular oder per Mail (coronavirus@seco.admin.ch) schreiben.

Haben Sie sich an einem Swiss Pavillon angemeldet, den Switzerland Global Enterprise organisiert hat, der abgesagt oder verschoben worden sind?

  • Im Rahmen des Programms zur Unterstützung der Wirtschaft hat der Bundesrat dem Parlament auch Mittel beantragt, damit S-GE im Auftrag des Bundes die für Standbauer, Standmiete etc. getätigten Vorleistungen, sofern sie nicht vom Messeveranstalter erstattet werden, nicht an Sie weiterrechnen muss. Wir informieren die betroffenen Unternehmen sobald wie möglich direkt über das genaue Vorgehen. Derzeit laufen seitens Bund noch Abklärungen über die nächsten Schritte. Sollten Sie zwischenzeitlich dringende Fragen haben, melden Sie sich direkt bei Ihrem zuständigen Projektmanager von S-GE.
Strategie

Strategie

Was KMU mit internationaler Ausrichtung wissen müssen

Was können Sie als KMU tun, um richtig mit der Situation umzugehen? Im KMU-Portal vom SECO gibt es nützliche Guidelines zum Download und auf unserer Seite ordnen wir relevante Informationen regelmässig für Sie ein.

Unser Beraterteam steht Ihnen bei all Ihren Fragen jederzeit zur Verfügung - ob es um operative rechtliche Abklärungen in Ihrem Zielmarkt geht, strategische Fragen zu Ihrer internationalen Ausrichtung oder um den richtigen Ansprechpartner für ein Problem in der Schweiz. 

Der COVID-19-Navigator von PwC

Schätzen Sie die potenziellen Auswirkungen auf Ihr Unternehmen ein und beurteilen Sie Ihre Bereitschaft, darauf zu reagieren: COVID-19 (Coronavirus) stellt Menschen und Organisationen auf der ganzen Welt vor erhebliche Herausforderungen, und die Störung entwickelt sich weiter. Es ist wichtig, dass wir uns auf diese "neue Normalität" vorbereiten, darauf reagieren und im Idealfall gestärkt daraus hervorgehen. Das PwC-Spezialistenteam hat gemeinsam eine digitale Bewertung erstellt, um Ihnen zu helfen, die potenziellen Auswirkungen auf Ihr Unternehmen zu verstehen und Ihre Reaktionsbereitschaft zu beurteilen.

 

Wie können wir Sie unterstützen?

Wenn Sie Fragen zu den Finanzhilfen, zur Logistik oder Strategie haben: Als Experten für Internationalisierung stehen wir Ihnen in diesen unsicheren Zeiten zur Seite.

 

Kontakte
Logistik

Logistik und Einreise

Aktuelle Tipps und Hinweise

Einreisestopp China

Ausländer, die über ein gültiges Visa oder eine gültige Aufenthaltsbewilligung verfügen dürfen ab 28. März 2020 nicht mehr in die Volksrepublik China einreisen. Mehr Details finden Sie hier.

Travel Ban USA

Aufgrund des verkündeten Travel Ban in die USA werden kommerzielle Fluggesellschaften voraussichtlich ähnlich reagieren wie in Asien: den Service reduzieren.

Bis jetzt gibt es noch keine Bestätigung, dass die Partnerairlines von DHL keine Frachtbuchungen mehr akzeptieren. Jedoch wird es extrem schwer, genügend Platz für Exportsendungen zu finden. DHL organisiert momentan Charterlösungen in die USA, kann aber noch keine planmässigen Abflüge anbieten. Jede Exportsendung muss individuell geprüft werden.

Operational Update for Air Freight

Exporteure müssen im Angesicht des Travel Ban folgendes beachten, wie unser strategischer Partner SERV schreibt:

  • Klären Sie mit Ihrem Spediteur regelmässig die Lage der Logistik und Transportmöglichkeiten in das Bestimmungsland. Gibt es Lieferverzögerungen oder gar Lieferausfälle, die gegenüber des Kunden kommuniziert werden müssen?
  • Prüfen Sie die vereinbarten Akkreditiv-Bedingungen und passen Sie diese wenn nötig an. Holen Sie sich hierfür auch Unterstützung bei Ihrer Bank.
  • Verhandeln Sie mit Ihrem Kunden allfällige Vertragsbedingungen, welche auf Grund der aktuellen Situation nicht eingehalten werden können.
  • Ändern Sie den Erfüllungsort des Akkreditivs auf Warehouse / Übergabe an Spediteur mit zahlungsauslösendem Dokument Warehouse Receipt / Forwarders Certificate of Receipt, anstelle von Airwaybill oder Bill of Lading. Dafür müssen sie die Incoterms auf FCA oder EXW ändern. Achten Sie darauf, dass die Lagerkosten zuhanden des Käufers gehen.

  • Versuchen Sie, Transporte zu verschieben / on hold zu setzen

  • Organisieren Sie Rücktransporte vom Flughafen

  • Prüfen Sie alle bereits erstellten Ausfuhrdokumente (die Gültigkeit ist auch in einem Monat gewährleistet)

  • Übergeben Sie die Ware nicht dem Spediteur (bei allen Incoterms, die nicht FCA sind), sofern Lagerung im eigenen Unternehmen möglich ist. Zollfreilager sind mit hohen Kosten verbunden.
     
    Strafzahlungen:

  • Strafzahlungen dürften von den Käufern nicht eingefordert werden, da diese Situation (Coronavirus) unter Force Majeure (höhere Gewalt) fällt. Exporteure müssen hier eine klare Position beziehen, da es sich in dieser Situation um staatlich angeordnete Massnahmen handelt.

    Es handelt sich hierbei um Lösungsansätze, die selbstverständlich situativ geprüft werden müssen

Rechtliches

Rechtliches

Germany Trade & Invest: April-Newsletter zum Thema Recht sowie hilfreiche Übersicht zu "Coronavirus und Verträge"

Bewilligungspflicht für die Ausfuhr medizinischer Schutzausrüstung


Der Bundesrat hat am 25. März 2020 beschlossen, eine Bewilligungspflicht für die Ausfuhr von medizinischer Schutzausrüstung einzuführen. Die entsprechende Änderung der COVID-19-Verordnung 2 tritt am 26. März 2020 um 00.00 Uhr in Kraft. Ausnahmen von der Bewilligungspflicht bestehen für Ausfuhren in den EU- und EFTA-Raum.

Welche Auswirkungen hat das Massnahmenpaket?

Aus dem umfangreichen Massnahmenpaket des Bundes stellt BDO Schweiz nachfolgend die folgenden Massnahmen vor und ordnet sie ein:

  1. Liquiditätshilfen für Unternehmen
  2. Ausweitung und Vereinfachung Kurzarbeit
  3. Entschädigungen bei Erwerbsausfällen für Selbstständige
  4. Entschädigungen bei Erwerbsausfällen für Eltern, die für Kinder sorgen müssen

Gilt das Corona-Virus als höhere Gewalt?

BDO Schweiz erläutert, wie Unternehmen reagieren sollen, wenn Verträge aufgrund von Produktionsausfällen oder -unterbrechungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus nicht mehr erfüllt werden können. Epidemien oder sonstige Ausbrüche von Krankheiten und Seuchen können einen Fall «höherer Gewalt» darstellen, wie ihn sogenannte Force Majeure-Klauseln in vielen Verträgen vorsehen. Tritt ein solches Ereignis ein, wird die dadurch betroffene Vertragspartei temporär oder sogar dauerhaft von ihrer vertraglichen Leistungspflicht befreit, ohne dass die andere Vertragspartei deswegen Schadensersatz verlangen könnte.

Sie können sowohl als produzierendes Unternehmen als auch als Wiederverkäufer betroffen sein – indem Sie selbst Produktionsausfälle erleiden oder aufgrund von Ausfällen Ihrer Zulieferer. Aus rechtlicher Sicht sollten Sie:

  • Ihre in diesem Hinblick wichtigen Verträge auf Force Majeure-Klauseln überprüfen;
  • wissen, bei welchen Vertragspartnern Sie Anzeigepflichten haben;
  • die Standard-Klausel für «höhere Gewalt» überprüfen.

Welche Leistungen übernimmt die AXA in Bezug auf das Coronavirus?

Antworten dazu finden Sie hier.

Ratgeber für Arbeitgeber

Centre Patronal hat einen Ratgeber für Arbeitgeber zum Coronavirus herausgegeben, der wichtige, praxisrelevante Fragen zu Themen wie Lohnfortzahlung, Weisungsrecht und Kurzarbeitsentschädigung beantwortet. 

 

 

Gesundheit

Gesundheit

Unser strategischer Partner International SOS, weltweit führender Dienstleister für Gesundheit und Sicherheit auf Geschäftsreisen und bei Entsendungen, hat einen praktischen Kurzleitfaden mit den folgenden Themen erstellt:

  • Was ist das Coronavirus und wie kann eine Ansteckung vermieden werden?
  • Was müssen Ihre Angestellten vor Ort wissen?
  • Was sollten Sie bei der Reiseplanung beachten?

Einschätzungen zur Situation und Tipps für Geschäftsreisende finden Sie auf der Website.

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