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BASF und leadXpro schliessen Forschungskooperation

Der deutsche Chemieriese BASF arbeitet bei der Erforschung neuer Wirkstoffe für landwirtschaftliche Anwendungen mit leadXpro zusammen. Das Aargauer Start-up bringt sein Wissen im Bereich Kryo-Elektronenmikroskopie in die Partnerschaft mit ein.

researchers BASF
Bild: BASF

Im Rahmen der Forschungspartnerschaft wird leadXpro BASF bei der strukturbasierten Erforschung von Wirkstoffen helfen. Dabei setzt sie ihr Fachwissen im Bereich Kryo-Elektronenmikroskopie ein. Diese Technologie befindet sich laut leadXpro-CEO Michael Hennig in einer Revolutionsphase, was die Auflösung angeht. Sie ermöglicht etwa die detaillierte Visualisierung von Viren und Membranproteinen. Für die Entwicklung der Kryo-Elektronenmikroskopie wurde der Schweizer Wissenschaftler Jacques Dubochet gemeinsam mit zwei deutschen Kollegen in diesem Jahr mit dem Nobelpreis für Chemie geehrt.

„Die neue Kooperation mit leadXpro unterstreicht den grossen Wert, den BASF in Partnerschaften für die Erforschung von nachhaltigen Lösungen für globale Probleme in der Landwirtschaft setzt“, so Harald Rang, Forschungsleiter im Bereich Pflanzenschutz bei BASF. Er geht davon aus, dass neue Wirkstoffe dank der Partnerschaft schneller entwickelt werden können.

leadXpro ist eine Ausgliederung aus dem Paul Scherrer Institut (PSI) in Villigen. Das Unternehmen stellt sich zur Aufgabe, mit Strukturinformationen und unter Anwendung von modernen biophysikalischen Methoden, neue Wirkstoffmoleküle zu entdecken. Diese sollen etwa bei der Antibiotikaresistenz, der Behandlung von schweren Nervenkrankheiten oder bei neuen Ansätzen für die Behandlung von Krebs helfen.

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