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Advanced Manufacturing soll Digitalisierung nutzen

Der Strategische Fokusbereich Advanced Manufacturing des ETH-Bereichs soll das Potenzial der Digitalisierung für die Entwicklung fortschrittlicher Fertigungstechnologien nutzen. Er wurde am Montag im Beisein von Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann eingeweiht.

Empa-Einrichtung
Der Strategische Fokusbereich Advanced Manufacturing des ETH-Bereichs wurde am Montag eingeweiht. (Bild: Empa)

„Völlig neuartige Vernetzungen von Computern, Daten und physischen Dingen“ veränderten die Produktionsweisen in der herstellenden Industrie, schreibt die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in einer Mitteilung. Unter ihrem Dach ist der vom ETH-Bereich zur Bewältigung dieser Herausforderungen gegründete Strategische Fokusbereich Advanced Manufacturing (SFA-AM) angesiedelt. Er wurde am Montag mit einer Veranstaltung unter dem Titel Industrie – die Basis unseres Wohlstands eröffnet. 

In seiner Eröffnungsrede wies der Vorsteher des Wirtschaftsdepartements, Bundesrat Johann N. Schneider-Ammann, auf die international starke Stellung der Schweizer Wirtschaft hin. Gleichzeitig warnte er davor, sich auf diesen Lorbeeren auszuruhen. „Jobs, die einmal abgewandert sind, kommen nie mehr zurück“, wird Schneider-Ammann in der Mitteilung zitiert.  

Jean-Pascal Bobst vom gleichnamigen Industrieunternehmen betonte, dass Industrieunternehmen für die Entwicklung neuer Technologien und Geschäftsfelder Zeit und Raum benötigen. Die Politik sah der Unternehmenschef bei der Ausarbeitung von Zukunftsvisionen gefordert. 

Eine ganze Reihe weiterer Referate ging auf verschiedene Aspekte des Advanced Manufacturing ein. Der SFA-AM-Programm Manager Lars Sommerhäuser stellte die thematischen Schwerpunkte und Fördermöglichkeiten des neuen strategischen Fokusbereichs vor. Abgeschlossen wurde die Eröffnungsveranstaltung von einer Podiumsdiskussion.

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