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Kässbohrer wählt Kanton Uri für Schweizer Hauptsitz

Kässbohrer, ein deutscher Hersteller von Pistenfahrzeugen, hat sich für die Werkmatt Uri in Altdorf als Standort für seinen neuen Schweizer Hauptsitz entschieden. Ab Sommer 2019 sollen dort rund 30 qualifizierte Arbeitsplätze entstehen.

Kässbohrer
Bild: Kässbohrer

Kässbohrer Schweiz erwirbt eine rund 6000 Quadratmeter grosse Industrieparzelle in der Werkmatt Uri. Dafür hat das Unternehmen am Donnerstag einen Kaufvertrag mit der Volkswirtschaftsdirektion Uri unterzeichnet, wie es in einer Mitteilung heisst. Insgesamt sollen 30 neue Arbeitsplätze in den Bereichen Verwaltung, Kauf, Service, Schulung, Endmontage und Produktion von Spezialfahrzeugen entstehen.

Kässbohrer hat sich unter anderem aufgrund der Nähe zu artverwandten Unternehmen für den Standort entschieden. Dank der Ansammlung von Fachwissen im Bereich Wintersporttechnik sei in der Innerschweiz eine Art Kompetenzzentrum entstanden. Kässbohrer stellt unter anderem Fahrzeuge für die Pisten- und Loipenpflege her.

Ein weiterer Vorteil sei die Nähe zu den Kunden. „Dank der zentralen Lage sind wir inskünftig in der Lage, die gesamte Kundschaft in maximal 2,5 Stunden zu erreichen“, lässt sich Remo Bulgheroni, Geschäftsführer der Kässbohrer Schweiz AG, zitieren. Bisher hat das Unternehmen den Schweizer Markt aus Möriken AG bedient.

Die Werkmatt Uri liegt südwestlich des Kantonalbahnhofs Altdorf und gehört zu den letzten grossen Landreserven im Urner Talboden. Sie hat grosses Potenzial für Industrie, Gewerbe und Dienstleister. Die öffentliche Hand investiert entsprechend einen zweistelligen Millionenbetrag für die Planung und Erschliessung des Gebiets. Der Landverkauf erfolgt durch den Kanton Uri. Mit Kässbohrer feiert der Kanton die erste Ansiedlung.

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