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B2C E-Commerce Index: Die Schweiz weltweit auf Platz zwei

Der von der Welthandels- und Entwicklungskonferenz (UNCTAD) veröffentlichte B2C E-Commerce Index bewertet die Fähigkeit eines Landes, den E-Commerce zwischen Unternehmen und Verbrauchern zu unterstützen. In der Ausgabe 2017 nimmt die Schweiz dicht hinter dem Spitzenreiter Luxemburg den zweiten Platz ein, gefolgt von Norwegen auf dem dritten Platz.

Eine Frau vor einem Tablet, die eine Kreditkarte benutzt
Laut dem Index 2017 nutzen 89 % der Schweizer Bevölkerung das Internet und 98 % besitzen ein Finanzkonto.

Der UNCTAD B2C E-Commerce Index untersucht eine B2C-Transaktion beim Online-Shopping und die damit verbundenen Prozesse. Um Produkte online verkaufen zu können, benötigt der Anbieter eine Internetpräsenz und muss in der Lage sein, Online-Bestellungen entgegenzunehmen. Für den Kunden ist ein Internetzugang erforderlich, um eine Bestellung aufzugeben. Es muss eine Möglichkeit bestehen, Geld in Form von Kreditkarten, E-Wallet, Mobile-Payment, Überweisung oder Zahlung bei Lieferung (Finanzkonto) gegen Waren zu tauschen und es sind Einrichtungen erforderlich, um das Produkt an den Kunden zu liefern. Der Index gibt den Anteil der Personen an, die das Internet nutzen, den Anteil der Personen, die über eine Form eines Finanzkontos verfügen, die Anzahl sicherer Internetserver pro 1 Million Personen und die Bewertung der Post-Zuverlässigkeit durch den UPU.

Die Schweiz bietet die sichersten Internetserver

Laut dem Index 2017 nutzen 89 % der Schweizer Bevölkerung das Internet und 98 % besitzen ein Finanzkonto. Die Schweiz ist Spitzenreiter hinsichtlich der Anzahl der sicheren Internetserver und der Zuverlässigkeit der Post. Das kleine Land bietet 100 sichere Internetserver pro 1 Million Einwohner und die Bewertung der Post-Zuverlässigkeit durch den UPU liegt bei 99 %.

In den letzten Jahren hat das Datenvolumen exponentiell zugenommen. Die hohe Datenmenge muss an sicheren und geschützten Orten gespeichert werden. Als innovatives Land hat die Schweiz bereits vor geraumer Zeit eine hervorragende Infrastruktur für Online-Transaktionen etabliert. Durch die wirtschaftliche und politische Stabilität, das gut ausgebildete Personal, einen ausgeprägten Schutz vor physischen Bedrohungen und Cyberangriffen ist die Schweiz ein ideales Land, um Orte zur Speicherung sensibler Daten einzurichten. In Westeuropa verfügt die Schweiz über die fünfthöchste Zahl von Datenzentren (datencentermap 2017).

Starke Datenzentren

In den letzten Jahren ist die Fläche, die in der Schweiz für Datenzentren verwendet wird, um rund 10–15 % gewachsen. Mittlerweile beträgt die Grundfläche der 73 kommerziellen Datenzentren 180’000 Quadratmeter, was mehr als 24 Fussballfeldern entspricht. Die Datenzentren werden von einer Vielzahl von Unternehmen betrieben und genutzt und sind über das ganze Land verteilt. Mit dem asut Data Center Infrastructure Panel verfügt die Schweiz über ein nationales Kompetenzzentrum. Der Fokus von asut liegt auf der Gestaltung der digitalen Transformation der Schweiz und auf der Bereitstellung idealer politischer, rechtlicher und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen für die gesamte digitale Industrie.

Laden Sie sich unser Factsheet herunter, um mehr über ICT und Datenzentren in der Schweiz zu erfahren.

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