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Neuer Gotthardtunnel macht Tessin noch attraktiver

Der Gotthard-Basistunnel hat sich positiv auf den Kanton Tessin ausgewirkt. Bereits vor seiner Eröffnung haben die Bautätigkeiten im Kanton zugenommen, zeigt eine Studie. Ausserdem wurden Bahnhöfe und der öffentliche Verkehr modernisiert und ausgebaut.

TILO
Bild: TILO

Im Rahmen der Langzeitbeobachtung „Monitoring Gotthard Achse“ untersuchen der Bund und die Kantone Tessin und Uri die Auswirkungen des Gotthard-Basistunnels und des Ceneri-Basistunnels. Eine erste Studie untersucht dabei die 15 Jahre vor der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels im Dezember 2016. Die Ergebnisse zeigen, dass sich der Tunnel bereits vor seiner Eröffnung positiv auf den Kanton Tessin ausgewirkt hat. So haben die Bautätigkeiten vor 2015 in Locarno und Bellinzona stärker zugenommen als die Bevölkerung. Dies könnte laut einer Mitteilung des Bundes zur Studie mit dem Ausbau des Tunnels in Zusammenhang stehen.

Zu sichtbaren Auswirkungen des Tunnels zählt die Studie etwa auch die Renovation von Bahnhöfen im Tessin. Weiter stellt sie fest, dass die Auslastung der Tessiner S-Bahn Ticino-Lombardia (TILO), die seit 2004 auch regionale Netze integriert, je nach Strecke zwischen 30 und 70 Prozent zugenommen hat. Ab Ende 2020 wird der Ceneri-Basistunnel als Kernstück der TILO die Reisezeiten zwischen den Tessiner Agglomerationen stark reduzieren.

„Die insgesamt erfreulichen Entwicklungen vor der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels halten der Bund und die Kantone Tessin und Uri für eine gute Grundlage, den Transport von Gütern und Menschen im Alpenraum nach Eröffnung der beiden Basistunnel noch nachhaltiger zu gestalten“, hält der Bund in der Mitteilung fest.

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