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Die Schweiz bleibt das attraktivste Land für die klügsten Köpfe

Im IMD World Talent Ranking 2017 bleibt die Schweiz weiterhin an der Spitze. Nach den Eidgenossen finden sich Dänemark auf dem zweiten und Belgien auf dem dritten Platz. Die Rangliste wird vom Institute of Management Development (IMD) herausgegeben und vergleicht die Fähigkeit von Ländern, Spitzenkräfte zu gewinnen und zu halten.

weiblicher Lehrling
Die guten Bewertungen der Schweiz sind vor allem dem einzigartigen Ausbildungssystem zu verdanken.

Das Institute of Management Development (IMD) untersucht seit 2014 63 Länder nach ihrer Fähigkeit, wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu bieten, um inländische Spitzenkräfte halten und internationales Fachpersonal gewinnen zu können. Die Studie basiert auf drei Komponenten: «Investition und Entwicklung», «Attraktivität» und «Bereitschaft». «Investition und Entwicklung» betrachtet die Investitionen in und die Entwicklung von heimischen Talenten. «Attraktivität» bezieht sich auf die Fähigkeit, internationale Spitzenkräfte ansprechen zu können und der Faktor «Bereitschaft» misst die Verfügbarkeit von Fertigkeiten und Kompetenzen im Talentpool. Die diesjährige Top-Ten-Liste umfasst nur europäische Länder, Kanada, Hongkong und Singapur folgen jedoch in engem Abstand.

Bestnoten in allen Bereichen

Die guten Bewertungen der Schweiz bei Investition und Entwicklung lassen sich in erster Linie auf das einzigartige System der Lehre zurückführen (siehe auch unser Fachtsheet zum dualen Ausbildungssystem der Schweiz). Aber auch die hohe Priorität von Mitarbeiterschulungen und die ausgezeichnete Qualität des Gesundheitswesens spielen eine wichtige Rolle.

In der Kategorie «Attraktivität» konnte sich das Land aufgrund der hohen Lebensqualität den ersten Platz sichern, die neben dieser Studie auch von vielen anderen weltweiten Ranglisten bestätigt wird. Die Lebenshaltungskosten sind zwar hoch, die Entlohnung für hoch qualifizierte Arbeitskräfte ermöglicht es der Schweiz aber dennoch, attraktiv zu bleiben.

Bei «Bereitschaft» zeigt die Schweiz eine hervorragende Leistung. Das Bildungssystem des Landes, die Universitätsausbildung und die Management-Ausbildung sind konkurrenzlos, aber auch die Sprachkenntnisse sind erwähnenswert.

Erstklassiges Bildungssystem

Um ein reichhaltiges Angebot an hochqualifizierten Arbeitskräften zu schaffen, werden in der Schweiz exzellente Schulungs- und Bildungsangebote angestrebt. Mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich (ETH) wird eine renommierte Universität geboten, die kontinuierlich unter den besten zehn Universitäten der Welt genannt wird. Weitere Universitäten, die regelmässig internationale Anerkennung für ihre Leistung und Kompetenz erhalten, sind die École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) oder die Universität Basel. Einer der grossen Vorteile der Bildung in der Schweiz ist das duale Ausbildungssystem des Landes. Neben der akademischen Ausbildung stellt das hervorragende System der Lehre einen wichtigen Pfeiler des Bildungswesens dar. Einige hundert verschiedene Berufe können über eine Lehre erlernt werden. Die Berufsschulungen dauern zwischen drei und vier Jahren und bieten eine Kombination aus Theorie in der Schule und direkter Praxis am Arbeitsplatz. Damit wird schulisches Lernen durch praktische Fertigkeiten ergänzt, was dazu führt, dass die Arbeitskräfte von Beginn ihrer Laufbahn an gut ausgebildet sind.

In unserem Handbuch für Investoren finden Sie weitere Informationen über Leben und Ausbildung in der Schweiz.

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