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Die Schweiz hat sich zu einem führenden Fintech-Zentrum entwickelt

Das Institute of Financial Services Zug (IFZ) der Universität für angewandte Wissenschaften und Geisteswissenschaften in Luzern hat eine dritte grossangelegte Studie zum Schweizer Fintech-Markt durchgeführt. Aus dem Papier geht hervor, dass die Schweiz sich aufgrund der idealen Bedingungen für den Fintech-Sektor zu einem Dreh- und Angelpunkt der globalen Fintech-Branche entwickelt hat, speziell in den Bereichen Blockchain und Kryptowährungen.

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Schweizer Banken betrachten Fintech-Unternehmen nicht länger als Konkurrenten, sondern suchen die Zusammenarbeit.

Die in dieser Woche veröffentlichte FinTech Study 2018 gibt einen umfassenden Überblick über den Schweizer Fintech-Sektor. Sie zeigt, dass die Fintech-Branche in der Schweiz hervorragende Bedingungen vorfindet: Im internationalen Vergleich zwischen 30 Städten belegen Zürich und Genf den zweiten und dritten Platz, übertroffen allein von Singapur. Dennoch, so Studienleiter Thomas Ankenbrand, habe die Schweiz ihr volles Potenzial noch nicht ausgeschöpft. Er sieht noch Raum für Verbesserungen im technischen Bereich. Das vorgenannte Ranking basiert auf 72 Indikatoren, die politische, rechtliche, soziale und technische Rahmenbedingungen erfassen.

Zug als «Crypto Valley»? Nicht ohne Grund.
Die hervorragenden Bedingungen, kombiniert mit einer Vielzahl innovativer Unternehmen, reaktionsschnellen Behörden und führenden Forschungsinstituten lassen das sogenannte Crypto Valley florieren. Dank der Bündelung von Kompetenzen profitiert die Schweiz vom globalen ICO-Boom: Schweizer Fintech-Unternehmen haben durch diese alternative Form der Finanzierung im Jahr 2017 271 Millionen Schweizer Franken Kapital aufgebracht. Aber auch traditionelle Finanzierungsarten wie z. B. Risikokapitalfonds stiegen 2017 auf insgesamt 130 Millionen Schweizer Franken.

Download Factsheet: FinTech in der Schweiz

Fintech-Unternehmen: Wachstum und Reife
«Der Fintech-Sektor ist in den vergangenen zwei Jahren stetig gewachsen», sagt Thomas Ankenbrand. Ende 2017 waren 220 Unternehmen in der Schweizer Fintech-Branche aktiv, das entspricht einer Steigerung um 16 % gegenüber dem Vorjahr. Die durchschnittliche Unternehmensgrösse, gemessen an der Zahl der Vollzeitbeschäftigten und der Kapitalisierung, hat sich im Vergleich zu 2016 erhöht. «Die Branche ist nicht nur gereift, sondern wird auch als ausgereift wahrgenommen: aus dem Hype ist Realität geworden», erklärt Ankenbrand weiter. Schweizer Banken betrachten Fintech-Unternehmen nicht länger als Konkurrenten, sondern suchen die Zusammenarbeit.

Die Branche ist nicht nur gereift, sondern wird auch als ausgereift wahrgenommen: aus dem Hype ist Realität geworden.

Kundenakquisition als grösste Herausforderung
Trotz der vielversprechenden Wachstumszahlen haben auch Schweizer Fintech-Unternehmen mit Herausforderungen zu kämpfen, wie aus einer durch das Projektteam durchgeführten Stimmungsumfrage hervorgeht. Das grösste Hindernis für weiteres Branchenwachstum scheint die Schwierigkeit zu sein, neue Kunden zu gewinnen. Die Beschaffung externer Finanzmittel stellt dagegen kein Problem dar. Das bestätigt auch der erhebliche Zuwachs an bereitgestelltem Risikokapital.

Weiteres Wachstum erwartet
«2017 war wieder ein erfolgreiches Jahr für den Schweizer Fintech-Markt», sagt Thomas Ankenbrand. «Wir gehen davon aus, dass der Trend sich 2018 fortsetzt.» Dies wird sich in höheren Unternehmensbewertungen niederschlagen, die Schaffung neuer Arbeitsplätze begünstigen und bestimmte Fintech-Produkte stärken. Darüber hinaus zeichnet sich bereits ab, dass der gesamte Finanzsektor von diesem Wachstum und der damit zusammenhängenden technologischen Weiterentwicklung profitieren wird.

(Pressemitteilung)

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Wences Casares
CEO, XAPO

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