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Indien – bereit für Cleantech aus der Schweiz

Indien wächst rasant und investiert in den nächsten Jahren gewaltige Summen in Technologien und Infrastrukturen. Ein interessanter Markt für Schweizer KMU, insbesondere auch Cleantech-Unternehmen. Die IFAT 2018 in Mumbai bietet eine ideale Plattform, sich zu präsentieren.

Indien will 31 Milliarden US-Dollar für Smart Cities investieren.
Indien will 31 Milliarden US-Dollar für Smart Cities investieren.

Ein riesiges Land mit gewaltigen Aufgaben: Mehr als 1,3 Milliarden Menschen leben heute in Indien, bis 2050 dürften es zwischen 1,6 und 1,8 Milliarden sein – wovon die Hälfte der Inderinnen und Inder in Städten leben wird. Die indische Regierung ist gefordert, ihnen durch eine umsichtige Städteplanung Lebensqualität und eine nachhaltige Entwicklung sicherzustellen. Sie ist auf das Know-how aus Ländern angewiesen, die sich schon seit längerer Zeit mit dem Thema Nachhaltigkeit befassen. Wie zum Beispiel die Schweiz, die gemäss dem Environmental-Performance-Index 2018 im weltweiten Vergleich den Spitzenplatz in Bezug auf Luftqualität und Klimaschutz einnimmt. Anders als Indien, das am andern Ende der Liste zu finden ist.

Gigantische Investitionen stehen an

Allein für die Trinkwasserversorgung sowie zur Deckung der sanitären Bedürfnisse sind über 20 Jahre Investitionen von 126 Milliarden US-Dollar geplant. Trinkwasseraufbereitung und -versorgung werden bis 2020 über 9 Milliarden, jene für die Abwasserbewirtschaftung gut 7 Milliarden US-Dollar kosten. Entsprechend umfangreich sind die Ausschreibungen.

Gigantische Investitionen betreffen auch die Abfallentsorgung. Laut einem Infrastrukturreport der indischen Regierung sollen ab 2012 bis zum Jahr 2032 über 770 Milliarden US-Dollar bereitgestellt werden. Weitere 31 Milliarden will das Ministerium für Wohnungsbau und städtische Angelegenheiten für Smart Cities investieren. Im Rahmen der Energiegewinnung ist vor allem das Thema Waste-to-Energy interessant, und grosse Investitionen stehen auch für Solaranlagen an.

Chancen für Schweizer KMU

Für alle diese Aufgaben ist – nebst den finanziellen Mitteln – Know-how gefragt. Dies vor allem in Engineering, Beschaffung und Baudienstleistungen, für biologische Prozesse, Filtration, Energiegewinnung durch Abfall, Technologie und Equipment sowie Überwachungs- und Testanlagen.  Eine Chance für Schweizer Cleantech-Unternehmen, in Indien neue Märkte zu erobern.

Denn Schweizer Firmen geniessen in Indien heute schon hohes Ansehen, vor allem auch in den Bereichen Maschinenbau, Industrielle Ausrüstung und Präzisionsinstrumente, wo sowohl die Qualität wie auch Präzision und Zuverlässigkeit geschätzt sind. 

Schaufenster IFAT India

Vom 15. bis 17. Oktober 2018 haben Schweizer Cleantech-Spezialisten die Möglichkeit, sich einem grossen Fachpublikum zu präsentieren: In Mumbai findet die IFAT 2018 statt – eine der wichtigen internationalen Messen für Umwelttechnologien, mit über 180 Ausstellern auf einer Fläche von über 8'000 Quadratmetern. Eine ideale Plattform, um sich zu präsentieren und Kontakte zu lokalen Investoren und Entscheidungsträgern zu knüpfen. Wer sich dem SWISS Pavilion von Swissenviro anschliesst, kann zu günstigen Konditionen von einer optimalen Plattform profitieren. Mehr Informationen und Anmeldung

SWISS Pavilion – ausstellen unter der Dachmarke Schweiz

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