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Stadler erhält ersten Auftrag aus Slowenien

Der Schienenfahrzeughersteller Stadler Rail wird 26 ein- und doppelstöckige Triebzüge nach Slowenien liefern. Es besteht zudem eine Option auf 26 weitere Züge.

Flirt Interior
Stadler Rail wird 26 ein- und doppelstöckige Triebzüge nach Slowenien liefern. (Bild: Stadler)

Der Auftrag der slowenischen Staatsbahn Slovenske Železnice hat einen Umfang von 170 Millionen Euro, informiert Stadler in einer Medienmitteilung. Der Schienenfahrzeugbauer wird elf Züge des Typs FLIRT EMU, fünf Züge des Typs FLIRT DMU und zehn Züge des Typs KISS EMU bauen und liefern. In Slowenien werden diese als gemischttraktionsfähige Flotte eingesetzt. „Stadler ist sehr stolz, nicht nur erstmals Züge nach Slowenien liefern zu dürfen, sondern in einer Beschaffung gleich eine aufeinander abgestimmte Reihe unterschiedlicher Fahrzeuge zu bauen: Eine Flotte wie aus einem Guss“, wird Peter Jenelten, stellvertretender Group CEO und Leiter Marketing & Sales bei Stadler, in der Mitteilung zitiert.

Stadler kann somit weiter an der Erfolgsgeschichte seiner Modelle FLIRT und KISS schreiben. Während nun bereits mehr als 1500 FLIRT in 18 Länder verkauft worden sind, konnte der KISS fast 300-mal in elf Länder verkauft werden. Die Lieferung des ersten Fahrzeuges des neuen Auftrages wird 24 Monate nach der nun erfolgten Vertragsunterzeichnung erfolgen.

Für diese Unterzeichnung ist Stadler-Eigentümer Peter Spuhler gemeinsam mit Jenelten nach Slowenien gereist. Ende der 90er Jahre hatte sich das Unternehmen bereits vergeblich um einen Auftrag aus Slowenien bemüht. „Umso grösser ist unsere Freude, dass es nun 20 Jahre später, im zweiten Anlauf, geklappt hat und wir uns in Slowenien durchsetzen konnten“, heisst es von Spuhler.

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