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Der Handelskonflikt und seine Auswirkungen – eine Übersicht

Der internationale Handelsstreit und die daraus resultierenden Massnahmen gehen an einer stark exportorientierten Wirtschaft wie der Schweiz nicht spurlos vorbei. Welche neuen Regeln konkret für Schweizer Firmen gelten, zeigen wir Ihnen in unserer Übersicht auf. 

Container & Kräne in chinesischem Hafen

Dabei gibt es einerseits zu beachten, dass die USA vor einigen Monaten Einfuhrzöllen auf Stahl- und Aluminiumprodukte aus aller Welt erhoben haben; diese betreffen direkt Schweizer Firmen. Daraufhin hat die EU mit verschiedenen Massnahmen reagiert, die ebenfalls von Relevanz sein können für Schweizer Unternehmen.

Andererseits erheben die USA neu Zölle auf ausgewählte chinesische Produkte. Dieser Umstand ist vor allem für Schweizer Firmen relevant, welche die betroffenen Produkte in China produzieren oder einkaufen und in die USA exportieren. Gleiches gilt für USA-spezifische Zölle, die China erlassen hat. Hier könnten Schweizer Firmen somit indirekt betroffen sein.

In unserer Übersicht finden Sie alle relevanten Artikel, welche laufend aktualisiert werden:

US-Strafzölle auf Stahl und Aluminium – direkte Auswirkungen für Schweizer Unternehmen

Seit März 2018 gelten in den USA neue Einfuhrzölle auf gewisse Stahl- und Aluminiumprodukte. Diese Zölle können auch für Schweizer Unternehmen, Händler und Exporteure relevant sein. Dabei ist wichtig zu wissen, dass die Zölle nicht abhängig vom Export-, sondern vom Ursprungsland erhoben werden. Die Zölle können also durch Exporte über andere Länder, wie z.B. die EU-Staaten, nicht umgangen werden. Betroffene Schweizer Unternehmen können eine Ausnahmeregelung beantragen, entweder über Ihre Niederlassungen in den USA oder US-amerikanische Kunden, Geschäftspartner oder Vertreter der Schweizer KMU. Konkrete Informationen über das Vorgehen, nützliche Kontaktdaten und weitere Tipps finden Sie hier: Ausnahmen der US-Einfuhrzölle für Schweizer Unternehmen

Die Europäische Union reagiert auf die Einfuhrzölle der USA

Die EU hat auf die erhöhten Einfuhrzölle der USA reagiert und ihrerseits die Einfuhrzölle auf verschiedene, strategisch wichtige US-Produkte erhöht. Diese Erhöhung der Einfuhrzölle betrifft Schweizer Unternehmen, welche als Händler Produkte aus den USA in die Schweiz importieren und sie anschliessend in die EU exportieren. Mehr zu den betroffenen Produkten und der Anwendung der eingeführten Verordnung lesen Sie hier: Auswirkungen der EU-Handelsmassnahmen auf Schweizer KMU

Provisorische Schutzmassnahmen der EU – Was heisst das für die Schweiz?

Die EU hat am 31. Januar 2019 definitive Schutzmassnahmen in Form von Zollkontingenten auf die Einfuhren von Stahlerzeugnissen aus Drittstaaten erlassen. Auch Stahleinfuhren aus der Schweiz in die EU sind von den Massnahmen betroffen. Lesen Sie hier, welche Schweizer Erzeugnisse davon betroffen sind

Gegenseitige Handelsmassnahmen der USA und China – indirekte Auswirkungen für Schweizer Unternehmen

Viele Schweizer Exporteure sind nicht von den Handelsmassnahmen betroffen, die die USA und China gegeneinander erlassen haben, da ihre Produkte selten US-amerikanischen oder chinesischen Ursprung besitzen. Dennoch empfehlen wir, dies im Detail mit unseren Experten zu prüfen.

Economiesuisse informiert in einem News-Ticker regelmässig in breitem Umfang über aktuelle Entwicklungen im Handelsstreit und bietet eine informative Übersicht aller bereits eingeführten sowie angedrohten Massnahmen. Zum News-Ticker

Für administrative Exportfragen zum Handelsstreit und seinen Auswirkungen können Sie sich via Mail oder über die Chatfunktion auf der Website an unser ExportHelp-Team wenden.

Kontaktieren Sie ebenfalls Annina Bossard, unsere Beraterin für Nordamerika, oder Daniel Bont, Berater für China, wenn Sie Ihre Marktstrategie prüfen möchten oder neue Kontakte vor Ort suchen. 

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