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NEST wird zum Testgebiet für Drohnen

Die Empa und das Imperial College London testen gemeinsam autonome Drohnentechnologien. Als Testgelände dient das Forschungsgebäude NEST der Empa in Dübendorf. Dort beteiligen sich die Drohnen etwa am Gebäudeunterhalt.

Empa-Direktor Gian-Luca Bona mit Mirko Kovac, dem Leiter des neuen NEST Aerial Robotics Hub. Bild: Empa
Empa-Direktor Gian-Luca Bona mit Mirko Kovac, dem Leiter des neuen NEST Aerial Robotics Hub. Bild: Empa

Die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und das Imperial College London kooperieren bei der Optimierung und Entwicklung von autonomen Drohnen. Dafür nutzen sie den neuen NEST Aerial Robotics Hub in Dübendorf, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Als Flugarena dient das modulare Forschungsgebäude NEST der Empa und des Wasserforschungsinstituts Eawag. Roboter sollen dort quasi „ständige Mitbewohner“ werden und sich beispielsweise selbstständig am Gebäudeunterhalt beteiligen. „Mit autonomen Drohnen kann nicht nur die Effizienz von Wartungsarbeiten erhöht werden, sondern auch an Stellen im Gebäude gearbeitet werden, die für den Menschen kaum – oder nur schwer – zugänglich sind“, erklärt Robotik-Forscher Mirko Kovac. Kovac übernimmt nun auch die Leitung des neuen NEST Aerial Robotics Hub.

Die Forscher aus London werden ihr Fachwissen im Bereich autonome Drohnentechnologie in die Partnerschaft einbringen. Forscher der Empa steuern ihre Materialkompetenz zum Zentrum bei. „Wir möchten Drohnen entwickeln, die mit innovativen Soft Materials ausgestattet sind“, erklärt Tanja Zimmermann, Direktionsmitglied der Empa und Leiterin des Departments Functional Materials. Soft Materials, beispielsweise aus dem organischen Bereich, würden gut zur Strategie des NEST Aerial Robotics Hubs passen. Die Charakteristika der Drohnen orientieren sich nämlich stark an biologischen Konzepten. „Wir haben uns bestimmte Eigenschaften der Drohnen im Tierreich abgeschaut, etwa bei Greifvögeln und Spinnen“, so Kovac.

Im Rahmen des Projekts werden Forscher nicht nur die Drohnen weiterentwickeln. Sie wollen auch beobachten, wie sich Drohnen in den menschlichen Alltag einfügen lassen. Kovac ist überzeugt, dass die Stadt der Zukunft ein „gemeinsames Ökosystem für Menschen und Roboter“ sein wird.

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