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Cleantech: Neue Vorschriften in Kanada eröffnen Geschäftschancen für Schweizer KMU

Neue Standards zur Kohlenstoff-Reduktion und der Schritt in Richtung «Net-Zero»-Gebäude erhöhen die Nachfrage nach Lösungen für nachhaltiges Bauen in Kanada.

 

Toronto ist eine der Städte, die einen neuen Energiestandard eingeführt haben
Toronto ist eine der Städte, die einen neuen Energiestandard eingeführt haben

Kanada ist ein schnell wachsendes Land mit 37 Millionen Einwohnern, das aufgrund von Faktoren wie dem kalten Wetter und den geringen Energiekosten pro Kopf in einigen Regionen mehr Energie verbraucht als die meisten Länder. Ein wichtiger Impuls, diese hohe Energieabhängigkeit zu verringern, kommt von dem Wunsch der nationalen Regierung und anderen Behörden sowie vermehrt auch aus der Bevölkerung, die Treibhausgasemissionen zu verringern. Eine erhebliche Menge dieser Emissionen entsteht durch den Energieverbrauch von Gebäuden. In ganz Kanada gehen 17 % der Emissionen auf diese Ursache zurück, die Zahl ist jedoch in städtischen Gebieten, die keine Energie aus Kohlenwasserstoffen produzieren, wesentlich höher.

Energieprojekte in Toronto und Vancouver

Eine wichtige Rolle bei dieser Veränderung spielen die grossen Städte, wo ein Grossteil der Bevölkerung Kanadas lebt. Städte wie Toronto und Vancouver haben Vorschriften eingeführt, die in Richtung kohlenstofffreie Gebäude gehen. Toronto, die grösste Stadt Kanadas, verfügt über 50 % mehr Baukräne als jede andere Stadt in Nordamerika und das grösste Stadtentwicklungsprojekt Nordamerikas, Waterfront Toronto, wird in der Stadt realisiert. Ausserdem wurden vor 1990 rund 2’000 Wohn-Hochhäuser erbaut, die zum grössten Teil einer vollständigen energetischen Sanierung bedürfen. Darüber hinaus bietet die Community Housing Corporation Torontos Wohnungen für über 60’000 Familien in älteren Wohngebieten an, für die die Regierung ambitionierte Pläne zur Steigerung der Energieeffizienz verfolgt. Die drittgrösste Stadt Kanadas ist Vancouver. Die Stadt hat sowohl für neue als auch für bestehende Gebäude ambitionierte Kohlenstoff-Standards eingeführt, um die Bestrebungen zu unterstützen, die «grünste» Stadt der Welt zu werden.

Chancen für Schweizer KMU

Für Schweizer KMU mit innovativen Produkten bieten sich in folgenden Bereichen Chancen: Hoch energieeffiziente Fenster und Türen; Wärmepumpen für Raumheizung und Warmwasserbereitung: Kreuzlagenholz, Passivhäuser und intelligente Gebäudetechnik. Darüber hinaus besteht in Kanada Nachfrage nach Lösungen für die Gebäudehülle und Ganzgebäudeenergiemodellierung.

Switzerland Global Enterprise wird am 11. Juni eine Veranstaltung organisieren, bei der die Chancen für Schweizer Unternehmen im Bereich Nachhaltigkeit in der Baubranche Kanadas vorgestellt werden. Diese Veranstaltung wird in Ruswil, in der Zentrale von SIGA, stattfinden. Dieses Unternehmen ist erfolgreich im kanadischen Markt aktiv. Bei dieser Gelegenheit werden wir Genaueres zu einer Studie erfahren, die der Swiss Business Hub Canada zum Thema Chancen für Schweizer Unternehmen in diesem Bereich durchgeführt hat. Darüber hinaus hören wir Vorschläge für Möglichkeiten, wie Ihr Unternehmen in den kanadischen Markt einsteigen kann. Für weitere Informationen oder zur Registrierung klicken Sie bitte hier.

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