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Region profitiert von Universität St.Gallen

Die Universität St.Gallen hat für die Region Appenzell AR-St.Gallen-Bodensee im Jahr 2017 eine Wertschöpfung von 235 Millionen Franken realisiert. Auch die Ausgliederungen aus der Hochschule spielen eine wichtige Rolle für die regionale Wirtschaft.

HSG
Bild: HSG

Die im Jahr 2017 für die Region realisierte Wertschöpfung entspricht 789 Franken pro Einwohner, heisst es in einer Medienmitteilung der Universität St.Gallen (HSG). Im Vergleich zu 2015, als die Wertschöpfung 237 Millionen Franken betragen hat, führt die Hochschule immer häufiger auswärts liegende Wohnorte von Mitarbeitenden, den grösseren Anteil an Studiengebühren und die Erhöhung des Staatsbeitrags durch den Kanton St.Gallen an.

Zudem hat sich 2017 im Vergleich zu 2015 die Zahl der durch die HSG ausgelösten Logiernächte in der Stadt St.Gallen und der Region um 8800 auf 34.600 erhöht, was 15 Prozent aller Logiernächte in Stadt und Region entspricht. Darüber hinaus ist die Studierendenzahl im Herbstsemester 2017 im Vergleich zu 2015 um 3,9 Prozent auf 8553 gewachsen. Alle Befragten der Absolventenbefragung gaben an, während des Studiums zu arbeiten, wodurch „ein wichtiger Beitrag zum regionalen Arbeitsmarkt“ geleistet wird. Von den rund 27.000 HSG-Alumni waren 2017 noch rund 10 Prozent in der Region wohnhaft und 14 Prozent arbeitstätig.

Die Region profitiert zudem von der Hochschule als Arbeitgeberin. Mit 3133 Beschäftigten beziehungsweise 1051,7 Vollzeitäquivalenten zählt sie zu den zehn grössten Arbeitgeberinnen im Kanton St.Gallen, wie es in der Mitteilung heisst.

Eine wichtige Rolle für die regionale Wirtschaft spielen auch die Ausgliederungen aus der Hochschule. Diese werden durch Gründungsberatungen und auch das Engagement in der Initiative Startfeld durch die HSG gefördert. Gemeinsam mit der Stadt St.Gallen und der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) unterstützt die Universität über Startfeld „Innovationen und Jungunternehmen in der Ostschweiz und im internationalen Bodenseeraum“. Von den Ausgliederungen aus der Hochschule tragen 122 das Label „Spin-off Universität St.Gallen“. „Etwa ein Viertel ist im Kanton St.Gallen, einige wenige an anderen Standorten in der Ostschweiz ansässig“, schreibt die HSG. Rund ein Viertel von ihnen würde Umsätze von mindestens 2 Millionen Franken pro Jahr erwirtschaften. „Angesichts der Tatsache, dass sich etwa ein Viertel der Spin-offs in der Region angesiedelt hat, kann man davon ausgehen, dass die Spin-offs der Universität St.Gallen eine wichtige Rolle für die regionale Wirtschaft spielen“, heisst es dazu weiter.

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