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Schweizer Start-ups erhalten immer mehr Investitionen

Die Schweiz liegt im europäischen Vergleich sowohl beim Investitionsvolumen in Start-ups als auch bei der Anzahl der Finanzierungsrunden auf Platz fünf. Im Städteranking stechen Basel und Zürich positiv hervor.

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Die Schweiz lieg beim Investitionsvolumen in Start-ups europaweit auf den fünften Platz. Bild: pxhere

Das Beratungsunternehmen EY hat sein „Start-up-Barometer Europa“ für das erste Halbjahr 2019 veröffentlicht. Die Schweiz schneidet darin in mehreren Kategorien auf Spitzenplätzen ab. So belegt sie bei den Investitionsvolumen in Jungunternehmen mit fast 600 Millionen Euro europaweit den fünften Platz. Schweizer Start-ups konnten dabei mehr Geld anziehen als noch vor einem Jahr. Im ersten Halbjahr 2018 lag das Investitionsvolumen knapp über 400 Millionen Euro.

Auch bei der Anzahl der Finanzierungsrunden schafft es die Schweiz europaweit auf Platz fünf. Schweizer Jungunternehmen haben im ersten Halbjahr 2019 insgesamt 150 Finanzierungsrunden durchgeführt. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 entspricht dies einer Steigerung von 25 Prozent.

Basel führt bei Investitionsvolumen

Neben den europäischen Ländern hat EY auch europäische Städte miteinander verglichen. Die Schweiz sticht hier mit Basel und Zürich positiv hervor. Bei den Investitionsvolumen liegt Basel auf Platz 8 und schafft es damit erstmals in die Top 10. Nach 24 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2018 konnten Basler Jungfirmen im ersten Halbjahr 2019 insgesamt 203 Millionen Euro einnehmen. Zürich schafft es in dieser Rangliste auf Platz 16. Zürcher Jungfirmen konnten in den ersten sechs Monaten des Jahres 117 Millionen Euro einnehmen (Vorjahr: 160 Millionen Euro). Ausserdem schaffte es Lausanne mit einem Investitionsvolumen in der Höhe von 97 Millionen Euro europaweit auf Platz 19.

Zürich glänzt bei Finanzierungsrunden

Bei der Anzahl der Finanzierungsrunden schafft es Zürich allerdings europaweit auf den fünften Platz. Zürcher Jungunternehmen haben im ersten Halbjahr 2019 insgesamt 48 Finanzierungsrunden durchgeführt (Vorjahr: 47).

Arvelle Therapeutics zieht das meiste Geld an

EY hebt in seiner Rangliste auch einzelne Start-ups hervor, die besonders viel Geld anziehen konnten. In der Schweiz konnte Arvelle Therapeutics mit 169 Millionen Euro die höchste Summe einnehmen. Die Ausgliederung der Basler Axovant Sciences ist auf Behandlungen des Zentralen Nervensystems spezialisiert.

Laut EY legt nicht nur die Schweiz, sondern ganz Europa bei der Start-up-Finanzierung immer weiter zu. Im ersten Halbjahr haben europäische Jungfirmen mit 16,9 Milliarden Euro (+ 62 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) so viel Geld erhalten wie nie zuvor. Das meiste Geld haben Jungunternehmen in Grossbritannien angezogen. 

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