Aktuell

Boehringer Ingelheim kooperiert mit Aargauer Start-up

Das Aargauer Jungunternehmen InterAx Biotech hat eine Plattform entwickelt, die bei der Entdeckung von neuen Wirkstoffen hilft. Nun spannt es mit dem deutschen Pharmariesen Boehringer Ingelheim zusammen, um einen bestimmten Wirkstoff genauer zu untersuchen.

Die drei Gruender von InterAx Biotech Martin Ostermaier, Luca Zenone und Aurelien Rizk.
Die drei Gruender von InterAx Biotech Martin Ostermaier, Luca Zenone und Aurelien Rizk (v.l.n.r). Bild: Paul Scherrer Institut

InterAx Biotech und Boehringer Ingelheim spannen zusammen. Der deutsche Pharmakonzern wird eine von InterAx Biotech entwickelte Biosensor- und Systembiologieplattform für die genauere Untersuchung eines neuen Wirkstoffs einsetzen, wie es in einer Mitteilung heisst. Für welches Medikament der Wirkstoff geprüft wird, wird nicht bekanntgegeben.

InterAx Biotech wurde aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) und dem Paul Scherrer Institut (PSI) ausgegliedert. Die Plattform der Firma mit Sitz in Villigen soll die Entdeckung von neuen Wirkstoffen beschleunigen. Der Fokus liegt dabei auf sogenannten G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (GPCRs). Diese übertragen die Signale von Wirkstoffen vom Zelläusseren ins Zellinnere und lösen dort Reaktionen aus.

InterAx Biotech konnte mit seiner Plattform bereits mehrere Investoren überzeugen. Anfang Jahr hat sich die Firma in einer Finanzierungsrunde 3 Millionen Franken gesichert. Angeführt wurde die Runde von der amerikanischen Risikokapitalgesellschaft Falcon III Ventures und investiere.ch.

Handbuch für Investoren

Unser Handbuch für Investoren enthält wertvolle ­ Informationen über neue Technologien und Produktions­ kosten, Steuern und Finanzierungsformen, sowie ­ Rechtsangelegenheiten und die Infrastruktur in der Schweiz.
Blättern Sie online im Handbuch oder laden Sie sich einzelne Kapitel herunter.

Download
Teilen
Wie sollen wir Sie kontaktieren?

Premium Partner

Strategische Partner

Institutioneller Partner

Official program