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Vaxxilon erhält Fördergelder für Impfstoffentwicklung

Vaxxilon entwickelt synthetische Impfstoffe, um damit resistente Bakterien zu bekämpfen. Durch eine Finanzierung durch das Netzwerk CARB-X kann nun auch eine klinische Studie der Phase I durchgeführt werden. BaselArea.swiss ist Mitglied bei CARB-X.

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Symbolbild: Pixabay

Vaxxilon möchte Impfstoffe gegen die wichtigsten Infektionskrankheiten entdecken und entwickeln. So entwickelt das Basler Unternehmen mit VXN-319 aktuell einen Produktkandidaten zur Bekämpfung der grammnegativen Bakterien Klebsiella pneumoniae (crKP), die gegen die Antibiotika Carbapaneme resistent sind. Die Bakterien können „vornehmlich bei Patienten auf der Intensivstation und anderen stationären Patienten“ schwere Infektionen auslösen, wie Vaxxilon in einer Medienmitteilung informiert. Durch neue Fördergelder kann Vaxxilon nun die Entwicklung vorantreiben.

So hat das Netzwerk CARB-X Vaxxilon eine Summe von 1,4 Millionen Dollar zugesprochen. Bei Erreichen bestimmter Meilensteine besteht die Aussicht auf weitere 3,1 Millionen Dollar. Bei CARB-X handelt es sich um die weltweit grösste öffentlich-private Partnerschaft, die grundlegende Forschungsarbeiten im Kampf gegen resistente Bakterien fördert. Bis 2021 will das Netzwerk insgesamt 500 Millionen Dollar investieren. Als Repräsentant der Region Basel, einem führenden Zentrum für Antibiotika-Forschung, ist auch die Standortförderungsorganisation BaselArea.swiss Mitglied bei CARB-X. Einerseits fördert BaselArea.swiss Firmen, welche für eine Förderung durch CARB-X in Frage kommen. Und andererseits berät BaselArea.swiss das Netzwerk hinsichtlich der Förderung von Unternehmen.

„Dank der umfassenden Förderung durch CARB-X sind wir in der Lage, die komplette vorklinische Entwicklung, GMP-Herstellung und eine klinische Phase-I-Studie für VXN-319 durchzuführen“, wird Tom Monroe in der Mitteilung zitiert, CEO von Vaxxilon. Bei GMP handelt es sich um Leitlinien für die Herstellung im Pharmabereich (Good Manufacturing Praxis). „Carbapeneme sind hoch wirksame Antibiotika, und wenn sie keine Wirkung mehr bei Patienten zeigen, wird eine Behandlung der Infektionen sehr schwierig“, ergänzt Monroe. So können die Infektionen mit Klebsiella pneumoniae zu einer Sterblichkeitsrate von 50 Prozent führen. „Wenn der Impfstoff von Vaxxilon für die Behandlung von Patienten zugelassen ist, kann er tödliche Infektionen verhindern und das Leben Tausender Patienten in Krankenhäusern auf der ganzen Welt retten, die sich andernfalls Infektionen zuziehen und daran sterben könnten“, wird daher auch Kevin Outterson zitiert, Executive Director von CARB-X und Professor of Law an der Boston University.

Vaxxilon ist 2015 gegründet worden und befindet sich im Besitz des in Allschwil BL ansässigen Pharmaunternehmens Idorsia, der Max-Planck-Gesellschaft und Seeberger Science.

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