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Schweizer räumen bei Berufsweltmeisterschaft ab

Die Schweizer Delegation bringt von der diesjährigen Berufsweltmeisterschaft im russischen Kasan 16 Medaillen, darunter fünf goldene, nach Hause. Damit konnte sich das Land als beste europäische Nation und drittbeste der Welt qualifizieren.

Das Schweizer SwissSkills-Team.
Das Schweizer SwissSkills-Team. Bild: SwissSkills

Die Gewinner der diesjährigen Berufsweltmeisterschaft im russischen Kasan stehen fest. An der diesjährigen Berufsweltmeisterschaft hatten 1600 junge Berufsleute aus 63 Ländern teilgenommen, informiert die Stiftung SwissSkills in einer Mitteilung. Aus der Schweiz gingen in diesem Jahr 41 junge Berufsleute in 39 Wettbewerben der Endausscheidung an den Start. Von ihnen holten zwei Teams aus zwei Personen und 14 Einzelkämpfer insgesamt 16 Medaillen nach Hause.

Schweiz kommt weltweit auf Platz 3

Das SwissSkills-Team konnte sich dabei in Kasan als beste europäische und weltweit drittbeste Nation einen Platz auf dem Siegertreppchen sichern. „Nur die überlegenen Chinesen und Korea erzielten im Durchschnitt pro Teilnehmer mehr Punkte als die Schweizer“, wird in der Mitteilung erläutert. Zudem räumten die jungen Schweizer 16 Medaillen, darunter fünf goldene, und weitere 13 Diplome ab.

„Wir können sehr stolz auf dieses Resultat sein“, wird Rico Cioccarelli, der technische Delegierte von SwissSkills, in der Mitteilung zitiert. Grosse Nationen wie Russland oder China setzten viel ein, um bei den Berufsweltmeisterschaften erfolgreich zu sein, meint Cioccarelli. „Umso höher schätze ich dieses tolle Mannschaftsresultat ein.“

Für den Erfolg muss das Umfeld stimmen

Innerhalb des Schweizer Aufgebots konnte sich Restaurationsfachfrau Martina Wick als Best of Nation durchsetzen. Die Goldmedaillengewinnerin aus Arnegg SG hatte die höchste Punktzahl unter allen Schweizer Teilnehmenden errungen. Mit 17 Jahren und noch nicht abgeschlossener IT-Berufslehre holte der jüngste Schweizer Teilnehmer, Nicolas Ettlin aus Genf, eine Silbermedaille im Wettkampf Web Technologies.

Für den Erfolg der Schweizer Mannschaft seien nicht nur die Berufsleute selbst verantwortlich, wird in einer weiteren Mitteilung von SwissSkills erläutert. Experten aus den jeweiligen Berufsfeldern bereiten die jungen Berufsleute auf ihre Teilnahme am Wettbewerb vor. Automobiltechnik-Experte Flavio Helfenstein streicht in der Mitteilung dabei auch die Rolle der Lehrbetriebe, Arbeitgeber und Berufsverbände heraus. Erfolge wie die in Kasan seien nur möglich, wenn das ganze Umfeld stimme.

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