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Vaximm nutzt KI zur Entwicklung von Krebsimpfstoffen

Die in Basel ansässige Biotechnologiefirma Vaximm hat eine Kooperation mit dem IT-Unternehmen NEC vereinbart. Mit Hilfe eines auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierenden Vorhersagesystems von NEC will Vaximm personalisierte Krebsimpfstoffe entwickeln.

impfung
Bild: Pxhere

Vaximm und NEC haben die Zusammenarbeit auf nicht exklusiver Basis vereinbart, wie aus einer Medienmitteilung von Vaximm hervorgeht. In Rahmen der Zusammenarbeit wird sich NEC an Vaximm beteiligen. Zudem finanziert das IT-Unternehmen aus Tokio eine klinische Phase-I-Studie für personalisierte Neoantigen-Krebsimpfstoffe.

Diese wollen beide Partner durch die vereinbarte Zusammenarbeit gemeinsam entwickeln. Dazu bringt Vaximm ihre Erfahrung aus der Entwicklung oraler T-Zell-Immuntherapien ein. NEC wiederum hat ein Neoantigen-Vorhersagesystem auf Basis von hochmoderner Technologie für Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt, welche bei der Entwicklung der Krebsimpfstoffe eingesetzt werden soll. Vaximm wird die für kommendes Jahr geplante klinische Studie leiten. NEC hat sich die weltweiten Entwicklungs- und Vermarktungsrechte mit Ausnahme von China und anderen asiatischen Ländern gesichert, die aber für Japan ebenfalls Gültigkeit haben.

„Die neue KI-Technologie ermöglicht nicht nur die Identifizierung, sondern auch die Priorisierung von Neoantigenen des einzelnen Patienten“, wird Heinz Lubenau, Mitgründer und Chief Operating Officer von Vaximm, in der Mitteilung zitiert. „Sobald die Information über die Neoantigene des Patienten verfügbar ist, können wir unsere Technologie anwenden, um schnellstmöglich einen personalisierten Impfstoff herzustellen.“

Vaximm hat ihren Sitz im Technologiepark Basel. Der Standort kann sich über eine weitere Erfolgsmeldung einer der dort ansässigen Unternehmen freuen. So wird die Zusammenarbeit von NBE Therapeutics mit dem tschechischen Biotechnologieunternehmen Sotio erweitert. NBE Therapeutics ist auf die Entwicklung von Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten für die Krebsbehandlung spezialisiert. Beide Firmen wollen gemeinsam neuartige Antikörper-Wirkstoff-Konjugate entwickeln. Sotio hat nun eine Option gezogen, um einen zweiten Wirkstoff-Kandidaten zu entwickeln. Dazu wird ebenfalls die unternehmenseigene Plattform von NBE Therapeutics genutzt, während Sotio über entsprechende Vermarktungsrechte verfügt. Mit dem Ziehen der Option durch Sotio ist NBE berechtigt, bestimmte Zahlungen zu erhalten.

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