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Basel besticht mit ausgezeichneter Gastronomie

Basler Gastronomie- und Hotellerie-Betriebe konnten dieser Tage zahlreiche Auszeichnungen entgegennehmen. Die Höchstnote vom Gault Millau für die Köchin Tanja Grandits vom Restaurant Stucki ist dabei nur die Spitze des Eisbergs.

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Tanja Grandits hat vom Gault Millau die Höchstnote von 19 Punkten erhalten. Bild: RESTAURANT STUCKI

Tanja Grandits hat vom Gault Millau die Höchstnote von 19 Punkten erhalten, wie aus einem Artikel der „bz Basel“ hervorgeht. Die Köchin des Restaurants Stucki ist damit die erste Frau der Schweiz, der diese Ehre zuteil wurde und somit Geschichte schrieb, wie es in dem Artikel heisst. „Es ist einfach eine riesige Freude, ein Höhepunkt des gemeinsamen Schaffens für mich und mein Team, das im Kern seit elf Jahren zusammen ist“, sagt Grandits in einem Interview mit der „Neuen Zürcher Zeitung“ (NZZ). Zumal Grandits zum zweiten Mal nach 2014 auch zum Koch des Jahres ernannt wurde. „Sie hat ihre Küche der Aromen und Kräuter einfach perfektioniert“, begründet Gault-Millau-Chef Urs Heller laut der „Basler Zeitung“ die Auszeichnung.

Grandits ist mit dem Stucki nicht das einzige Restaurant in der Basler Region, welches vom Gault Millau 19 Punkte erhalten hat. Das Grand Hotel Les Trois RoisCheval Blanc by Peter Knogl konnte die Höchstnote erfolgreich verteidigen. Beim Grand Hotel Le Trois Rois handelt es sich laut Gault Millau übrigens auch um das Hotel des Jahres 2020. Wenig überraschend wird die Küche von Knogl als eine der Begründungen für die Auszeichnung genannt. Laut einer Übersicht der „bz Basel“ haben 20 weitere Restaurants aus der Region Gault-Millau-Punkte erhalten. Das Pullman Basel EuropeRestaurant Les Quatres Saisons und das Restaurant Schlüssel aus Oberwil BL haben dabei erneut jeweils 18 Punkte erhalten. Dahinter folgt unter anderem das Roots, welches wie auch das Stucki zu den Aufsteigern zählt und nun 17 Punkte aufweist.

Doch Basel punktet nicht nur mit gutem Essen, es verfügt auch über die Schweizer Bar des Jahres. Laut der „bz Basel“ hat sich das Lokal Angels’ Share den entsprechenden Mixology Bar Award gesichert. Dazu hat auch Rebekka Anna Salzmann beigetragen. Die Mitarbeiterin des Lokals ist zum Newcomer des Jahres ernannt worden.

Während Salzmann also als Newcomer und nicht als Newcomerin ausgezeichnet wurde, trägt Grandits gleichermassen den Titel „Koch des Jahres“. „Ich habe es nicht so mit diesen Genderfragen“, sagt sie im NZZ-Interview. „Sehr glücklich macht mich aber, dass ich nun vielleicht noch etwas stärker ein Vorbild und eine Inspiration sein kann für jüngere Frauen, auch dazu, wie man diesen Beruf mit der Mutterrolle vereinbaren kann.“ Die deutsche Köchin ist nach Wanderjahren in Grossbritannien und Frankreich in die Schweiz gekommen. Dort fühlt sie sich „wahnsinnig willkommen, gerade auch in Basel“. Und obwohl sie von Urs Heller für ihre Kräuter gelobt wird, spricht sie sich nicht grundsätzlich gegen den Konsum von Fleisch aus: „Wenn man frisch kocht, darf man doch essen, was man will, ausser Billigfleisch und vielleicht allgemein Unmengen von Fleisch.“

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