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Wirtschaftsraum Zürich treibt E-Mobilität voran

ecovolta-Batterien aus der Greater Zurich Area elektrifizieren Boote, Golfcars oder Schneeraupen. Sie helfen Fahrzeugherstellern dabei, in die Elektromobilität einzusteigen und dabei wertvolle Entwicklungszeit zu sparen. ecovolta betreibt ein Forschungs- und Entwicklungszentrum und baut seine Batteriefabrik zu einer der grössten Europas aus.

Ecovolta Battery-Packs
ecovolta Battery-Packs mit neuem Li-Ionen-Sicherheitskonzept zur Vermeidung von Bränden in Fahrzeugen. Bild: ecovolta

„Viele Fahrzeuge warten noch darauf, elektrifiziert zu werden“, sagt ecovolta-Geschäftsführer Pirmin Reichmuth. Das Interesse ist gross und wer es bedienen will, braucht die beste Technologie und die besten Talente, denn hier wird Pionierarbeit geleistet. ecovolta entwickelt Hochleistungsbatterien: Es geht um neue E-Mobilitätslösungen für wertvolle Holzboote, wendige Golfcars oder auch besonders leistungsfähige Traktoren und Kommunalfahrzeuge. Lösungen werden im Forschungs- & Entwicklungszentrum in Brunnen SZ erarbeitet und die Umsetzung geschieht gleich nebenan in der eigenen Batteriefabrik, die gerade zu einer der grössten Europas ausgebaut wird. Mit einem Plattform-Konzept hilft ecovolta Fahrzeugherstellern, Zeit in der Entwicklung einzusparen und somit bei der E-Mobilität einen Schritt schneller als die Konkurrenz zu sein. Dabei hat sich der Standort als ein Schlüssel zum Erfolg erwiesen.

Kurze Wege für Innovation

Es ist ein grosser Vorteil, dass Forschung, Entwicklung und Produktion so nah beieinander liegen. Seit Ende 2018 nutzt ecovolta ein ehemaliges Gelände des Schweizer Technologiekonzerns RUAG. „Dieses Gelände hat uns die perfekte Infrastruktur geboten“, so Reichmuth. Hier wurde die Forschung und Entwicklung angesiedelt; auf 750 Quadratmetern entsteht eine vollautomatisierte Fertigungslinie mit einer Kapazität von jährlich 200 MWh Batteriezellen.

Das Unternehmen profitiert zudem im Wirtschaftsraum Zürich davon, dass es genau die Fachkräfte findet, die es braucht: Beispielsweise hochspezialisierte Informatiker, die der IT-Hub um Zürich bietet und die für ecovolta eine besondere Rolle spielen. Das Informatikteam hat ein zertifiziertes Batteriesystem mit einem offenen Plattformkonzept entwickelt, das Fahrzeugherstellern teilweise Jahre in der Entwicklung spart. Reichmuth sagt: „Die Plattform ermöglicht eine Integration ganz unterschiedlicher Komponenten. So können Hersteller modular das für ihre Anwendung bestmögliche Fahrzeug konstruieren.“ Technische Batterieexperten findet ecovolta etwa an der ETH Zürich im Umkreis des Akademischen Motorsportvereins AMZ, der international für seine Elektro-Rennboliden bekannt ist. So kann weiter an den Themen Brandschutz und Gewicht gefeilt werden. Wird etwa ein ecovolta-Batteriepack beschädigt, steigt die Temperatur nur auf Ebene der Zelle. Diese löst sich und der Rest bleibt funktionstüchtig. Niedriges Gewicht wird durch eine sehr hohe Energiedichte erreicht.

Prototypen für die Praxis

Auf die Batterielösung aus dem Wirtschaftsraum Zürich setzen Hersteller im Agrarbereich wie der italienische Maschinenbauer Bermartec, oder auch der Schweizer Innovationsführer E-Force One. Als weltweit erster Anbieter elektrischer LKWs der 18-Tonnen-Klasse stattet E-Force One seine Fahrzeuge seit diesem Frühjahr mit Lithium-Ionen-Batterien aus Brunnen aus. Dank dieser Kooperation wird ecovolta bald in der kompletten Schweizer Transporter-Flotte des Technologiekonzerns ABB zu finden sein.

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