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B. Braun baut den Produktionsstandort Schweiz für Desinfektionsmittel aus

Der Medizinproduktehersteller B. Braun verdoppelt in Sempach seine Kapazitäten zur Produktion von Desinfektionsmittel. Insgesamt will er 70 Millionen Franken investieren. Der Ausbau ist laut CEO Roman Kübler ein klares Bekenntnis zum Standort Schweiz.

Spatenstich
V.l.n.r.: Dionne G. Bussell, Bernhard Kobler, Anne Schwoebel, Roman Kuebler, Reto Fleischlin. Bild: B. Braun

In Sempach befindet sich das Kompetenzzentrum von B. Braun für Desinfektion. Dort wird in diesem Bereich geforscht, entwickelt und produziert. Das Unternehmen will die Produktionskapazität am Standort nun verdoppeln, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Es investiert rund 70 Millionen Franken in ein neues Werk namens N.I.C.O. (New Infection Control Organization).

Die Nachfrage nach Desinfektionsprodukten sei in den vergangenen Jahren gestiegen, erklärt B. Braun. Diese Entwicklung wurde nun durch die aktuelle Corona-Krise beschleunigt.

Laut Roman Kübler, CEO von B. Braun Schweiz, ist Sempach „ein sehr erfolgreicher Standort mit einer hervorragenden Infrastruktur und loyalen, qualifizierten Mitarbeitenden“. B. Braun sei „nach wie vor überzeugt vom Standort Schweiz“, betont er. Dabei bieten „arbeitgeberfreundliche Rahmenbedingungen, ein hoher Ausbildungsstandard und nicht zuletzt die politische Stabilität“ kurz- und langfristig „sehr wertvolle Vorteile“ für das Unternehmen.

Die Bauarbeiten für das neue Werk sollen im Sommer starten und rund zwei Jahre beanspruchen.

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