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Standort Schweiz ist weltweit Nummer zwei

Der Chemie- und Pharmastandort Schweiz ist in Sachen Wettbewerbsfähigkeit hinter den USA die Nummer zwei in der Welt. Die Basel Area als wichtigster Life Sciences-Standort der Schweiz hat massgeblichen Anteil daran. Die Schweiz kann sowohl mit einer grossen wirtschaftlichen Dynamik als auch intensiver Forschung punkten, wie eine Studie von BAK Economics zeigt.

Novartis
Bild: Novartis

BAK Economics hat erstmals einen Global Industry Competitivness Index vorgelegt, in dem sie die Wettbewerbsfähigkeit der Schweizer Chemie- und Pharmabranche mit denen der wichtigsten Wettbewerber vergleicht. Die Studie wurde vom Branchenverband scienceindustries in Auftrag gegeben.

Die Schweiz belegt gemäss dieser Studie mit 119,5 Punkten den zweiten Platz hinter den USA mit 120,9 Punkten, aber vor Irland mit 116,8 Punkten. Besonders stark ist die Schweiz im Bereich Pharma mit 120,2 Punkten aufgestellt, in der Chemie kommt sie auf 116,3 Punkten. Dabei entsprechen 100 Punkte dem Mittelwert der 30 Länder mit der höchsten Wertschöpfung in der Branche.

Die Schweiz punktet laut den Studienautoren mit einer grossen Dynamik in der Entwicklung der Branche: Sie liegt beim Wachstum der Wertschöpfung und der Produktivität weit vorn. Namentlich die Schweizer Pharmabranche könne auf „eine beispiellose Wachstumsphase zurückblicken“, so die Autoren. Dabei soll es auch bleiben: Am Pharmastandort Schweiz wird stark in die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit investiert. Dank intensiver Forschung kann die Schweiz an der Weltspitze mithalten. Pro Kopf verfügt die Schweiz über die meisten Spitzenpatente der Welt.

In der Chemie ist der Standort Schweiz sogar die Nummer eins in Innovation und Technologie; die Basler Forscher sehen darin eine Folge der Hinwendung zu Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten, weg von der blossen Produktion. In den vergangenen Jahren wurden zudem wieder Kapazitäten ausgebaut, erstmals seit 2007.

Die Schweiz weist zudem eine hohe Standortqualität auf. So ist sie in Sachen makroökonomische Stabilität ebenso die Nummer eins wie bei den Kompetenzen der Mitarbeitenden. Auch der Arbeitsmarkt, die Infrastrukturen und die finanzielle Stabilität sind Spitzenklasse. Dagegen rangiere die Schweiz im Bereich Business-Regulierung nur im Mittelfeld und weise einen Rückstand in der Start-up-Dynamik gegenüber Wettbewerbern wie den USA, Israel und Singapur auf.

Der Branchenverband scienceindustries weist denn auch in einer Medienmitteilung zur Studie darauf hin, dass die Standortqualität der Schweiz weiter gestärkt werden müsse. Namentlich eine Annahme der Begrenzungsinitiative im September und der Konzerninitiative im November könnten den Standort Schweiz schwächen.

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