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Schweiz soll Vorreiterin der autonomen Mobilität werden

Zahlreiche Mobilitätsanbieter haben die Swiss Association for Autonomous Mobility gegründet. Sie will die Schweiz zur Vorreiterin der autonomen Mobilität machen. Zu den Gründern gehören Unternehmen, Hochschulen und Verbände.

Das Swiss Transit Lab hat 2018 und 2019 auf der Linie 12 zum Rheinfall Erfahrungen mit autonom fahrenden Bussen im Linienbetrieb machen können.
Das Swiss Transit Lab hat 2018 und 2019 auf der Linie 12 zum Rheinfall Erfahrungen mit autonom fahrenden Bussen im Linienbetrieb machen können. Bild: Swiss Transit Lab

Die Schweiz soll zu einem Pionierland für effiziente und autonome Mobilität werden. Das ist das Ziel der neugegründeten Swiss Association for Autonomous Mobility. Der Verein mit Sitz in Bern habe das Ziel, die Mobilität von morgen nachhaltig zu gestalten, ein Netzwerk der verschiedenen Akteure aufzubauen und den Austausch von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen zu fördern, heisst es in einer Mitteilung. Ausgewählte innovative Ideen im Bereich der Mobilität sollten gefördert werden.

Anbieter bündeln Kräfte

Zu den Gründungsmitgliedern gehören Verkehrsunternehmen wie die Verkehrsbetriebe in Basel, Bern, Genf, im Kanton Freiburg, Zürich und im Kanton Zug an. Auch Mobilitätsanbieter wie AMAG und Mobility und Verbände wie ACS, der Nutzfahrzeugverband ASTAG sowie TCS engagieren sich. Zu  den Gründern gehören auch die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne, die Berner und die Westschweizer Fachhochschule Wallis. Das Mobility Lab Sion und das Swiss Transit Lab in Neuhausen am Rheinfall bringen bereits praktische Erfahrungen mit dem Einsatz autonom fahrender Busse im Linienbetrieb mit. Der Verein ist offen für weitere Mitglieder.

Der Verein wird vom Aargauer FDP-Ständerat Thierry Burkart präsidiert. Dem Vorstand gehören auch Martina Müggler von PostAuto, Bestmile-Mitgründerin Anne Mellano, Marino Grisanti von den Freiburger Verkehrsbetrieben TPF und TCS-Generaldirektor Jürg Wittwer an. 

Autonomer Bus per App

Die Schweiz hat bereits praktische Erfahrungen mit der autonomen Mobilität gesammelt, namentlich im öffentlichen Verkehr. PostAuto, einer der Gründer des neuen Vereins, setzt seit 2016 zwei autonome Busse in Sitten ein. Insgesamt haben die Fahrzeuge in der Hauptstadt des Wallis 54‘000 Fahrgäste befördert. Seit April läuft ein Testbetrieb im Quartier Uvrier. Fahrgäste können dort eine Fahrt per App, Telefon oder Bildschirm am Bahnhof Uvrier buchen, und zwar auf ihrer Wunschstrecke. Das Projekt wird im Rahmen des EU-Forschungsprogramms Horizon 2020 gefördert.

Das Swiss Transit Lab, ebenfalls einer der Gründungsmitglieder, hat 2018 und 2019 ein Pilotprojekt in Neuhausen durchgeführt. Die autonom fahrende Linie 12 fuhr dort zum Rheinfall und beförderte mehr als 35‘000 Fahrgäste.

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