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Investoren geben Anaveon 110 Millionen Franken

Anaveon hat bei einer Finanzierungsrunde der Serie B Investitionszusagen in Höhe von 110 Millionen Franken erhalten. Damit kann das biopharmazeutische Unternehmen seine Phase-II-Studien zu einem immunonkologischen Wirkstoff erweitern und sein Zytokin-Engineering ausbauen.

Anaveon hat Investitionszusagen über 110 Millionen Franken erhalten.
Andreas Katopodis, Mitgründer und Geschäftsführer von Anaveon in einem Labor des Unternehmens. Bild: Anaveon/Jasmin Rei

Anaveon hat Investitionszusagen über 110 Millionen Franken erhalten. Die Transaktion im Rahmen einer Serie-B-Finanzierungsrunde soll Unternehmensangaben zufolge noch vor Ende des Jahres abgeschlossen sein. Damit will das Immunonkologie-Unternehmen mehrere parallele Phase-II-Programme für seinen Medikamentenkandidaten ANV419 durchführen, einem „leistungsstarken und selektiven“ Interleukin-2-Agonisten bei Patienten mit soliden Tumoren.

Zudem könne Anaveon mit diesen Mitteln seine Arbeit an der Entwicklung von Nachfolgepräparaten fortsetzen. Damit soll die Wirksamkeit von ANV419 auf weniger immunogene Tumore erweitert werden. Darüber hinaus baue das Unternehmen seine Expertise beim Zytokin-Engineering mit Programmen im präklinischen Stadium aus.

Angeführt wurde die Finanzierungsrunde vom neuen Investor Forbion. Gründungsinvestor Syncona und der bestehende Investor Novartis Venture Fund haben sich ebenfalls beteiligt. Anaveon freue sich zudem, als neue Investoren Pontifax, Cowen Healthcare Investments und Pfizer Ventures im Unternehmen begrüssen zu dürfen. Vertreter der drei Letztgenannten werden im Verwaltungsrat Einsitz nehmen. Die Anschubfinanzierung für das 2017 gegründete Unternehmen war von Biotech-Förderer BaseLaunch gekommen. Im Jahr 2018 erhielt Anaveon eine Seed-Finanzierung des Life Sciences Fonds der Universität Zürich. Ein Jahr später schloss das Unternehmen eine Serie-A-Finanzierungsrunde ab und nahm dabei 36,5 Millionen Dollar von Syncona und Novartis Venture ein.

„Mit diesem Fundraising haben wir ein klares Statement zu Umfang und Art unserer Ambition abgegeben, Krebstherapien schnell zu Patienten mit hohem medizinischem Bedarf zu bringen“, so Andreas Katopodis, Mitgründer und Geschäftsführer des im Technologiepark Basel ansässigen Unternehmens. „Ausserdem wollen wir die Erfahrung unserer hauseigenen Zytokin-Engineering-Fachleute nutzen, um unsere Pipeline zum Wohl der Patienten zu erweitern, die an Krankheiten mit Pathologien der Immunregulation leiden.“

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