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Schweizer Mälzerei produziert mit Sonnenstrom

Die Schweizer Mälzerei AG hat ihre Produktionshalle im Kanton Aargau eröffnet. Dort stellt das Unternehmen Malz für Bier und Lebensmittel her. Dafür bezieht es Sonnenstrom von seinem eigenen Dach.

Die Schweizer Mälzerei setzt bei der Produktion auf Solarstrom.
Die Schweizer Mälzerei setzt bei der Produktion auf Solarstrom. Bild: zVg/AEW Energie AG

Im Kanton Aargau ist eine Mälzerei entstanden. Die Schweizer Mälzerei AG hat ihre Produktionshalle in Möriken-Wildegg feierlich eröffnet, wie aus einer Mitteilung bei LinkedIn hervorgeht. Das erste Schweizer Bier mir Aargauer Malz soll es Anfang 2022 geben, erklärt Gründer Christoph Nyfeler der „Aargauer Zeitung“.

Laut Informationen der „Neuen Zürcher Zeitung“ werden für die Schweizer Bierproduktion rund 70'000 Tonnen Malz benötigt. Allerdings stammten bisher nur 650 Tonnen davon aus der Schweiz. Die neue Mälzerei im Kanton Aargau soll dies nun ändern. Neben Basis- und Spezialmalzen für Brauereien wird die Schweizer Mälzerei auch Malz für die Lebensmittelbranche produzieren, beispielsweise Backmalz für Müesli und Fitnessriegel.

Zunächst wird das Unternehmen in drei Anlagen jährlich 1,5 Millionen Tonnen Malz herstellen. Das entspricht etwa 2 Prozent des Schweizer Marktes, sagt Nyfeler der „Aargauer Zeitung“. Er denkt allerdings bereits über einen Ausbau nach. „Die Idee einer zweiten Mälzerei steht bereits im Raum“, sagt er.

Bei der Produktion setzt die Schweizer Mälzerei auf die Kraft der Sonne. Dafür hat die AEW Energie AG laut einer Medienmitteilung eine Photovoltaikanlage auf dem Dach der Produktionshalle installiert. Diese soll 150'000 Kilowattstunden Strom im Jahr liefern. „Wir gehen davon aus, dass rund 50 Prozent des erzeugten Stromes direkt vor Ort genutzt wird. Der Rest wird ins Netz zurückgespeist und reicht auch dann noch für die Versorgung von 15 Vier-Personen-Haushalten“, erklärt Janick Lehmann, Projektleiter seitens AEW.

Neben Sonnenstrom setzt die Mälzerei auch auf Bio-Erdgas. „Zusammen mit dem Bio-Erdgas produzieren wir das Malz nachhaltig und legen Wert auf einen ressourcenschonenden Umgang. Das zieht sich vom Bau über die Produktion hin und entspricht unserer Philosophie“, wird Gründer Christoph Nyfeler in der Mitteilung von AEW zitiert.

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