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Spital Nidwalden investiert in Digitalisierung

Das Spital Nidwalden hat insgesamt 2 Millionen Franken in den fundamentalen Ausbau seiner IT investiert. Damit setzt das Unternehmen der LUKS-Gruppe neue Standards bei schnellem Internetzugang und digitaler Vernetzung. Nächste Schritte sind für 2024 geplant.

Spitaldirektor Urs Baumberger will  neue Massstäbe im Gesundheitswesen setzen.
Spitaldirektor Urs Baumberger will neue Massstäbe im Gesundheitswesen setzen. Bild: Spital Nidwalden

In den vergangenen 18 Monaten hat das Spital Nidwalden rund 2 Millionen Franken in seine Digitalisierung gesteckt. Nach Informationen des Krankenhauses seien 100 Kilometer Netzwerkkabel und 6 Kilometer neuer Glasfaserkabel verlegt worden. 3500 neue Netzwerkstecker seien montiert und 200 neue Zugangspunkte geschaffen worden.

„Spitäler, Ärzte und Patienten werden künftig vermehrt miteinander vernetzt sein und damit verändern sich die Anforderungen an die Spital-IT-Netzwerkinfrastruktur“, wird Informatikchef Gabriel Kälin zitiert. „Ein schneller Zugang ins Internet und eine gute Vernetzung mit allen Anspruchsgruppen sind einfach nötige Standards im digitalen Zeitalter.“

Es sei das Ziel der LUKS-Gruppe, zu der das Spital Nidwalden gehört, eine gemeinsame, sichere und digital unterstützte Begleitung der Patientinnen und Patienten über den gesamten Therapiepfad hinweg zu schaffen. „Mit der Strategie einer koordinierten und digital vernetzten Versorgung setzen wir neue Massstäbe im Gesundheitswesen“, so Spitaldirektor Urs Baumberger.

Nächste Schritte sind den Angaben zufolge per 2024 geplant. Dann werde das Spital Nidwalden in „das wohl weltweit beste Klinikinformationssystem“ Epic integriert. Mit Epic werde auch den Zuweisern ein direkter und sicherer Zugriff auf die Patientenakten im Spital ermöglicht. Zudem erhielten Patientinnen und Patienten unter anderem über eine persönliche App weltweiten Zugang zu ihren Daten.

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