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Roche und ETH bilden die nächste Generation aus

Das Basler Life Sciences-Unternehmen Roche und die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) bilden gemeinsam Biomedizinerinnen und Biomediziner aus. Am ETH-Standort in Basel werden zudem neue Methoden zur Entwicklung von Medikamenten erforscht.

Die Forschenden werden die Infrastruktur an beiden Standorten nutzen können. Hier im Bild die Genomics Facility Basel am Departement für Biosysteme. Bild: ETH Zürich / Pino Covino
Die Forschenden werden die Infrastruktur an beiden Standorten nutzen können. Hier im Bild die Genomics Facility Basel am Departement für Biosysteme. Bild: ETH Zürich / Pino Covino

Roche und die ETH haben ein Forschungs- und Ausbildungsabkommen vereinbart, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Diese Zusammenarbeit wird in erster Linie am Standort des Departement für Biosysteme der ETH (D-BSSE) in Basel realisiert. Zudem befinden sich dort auch das neue Institute of Human Biology (IHB) des Basler Life Sciences-Unternehmens sowie dessen Abteilung Pharma Research and Early Development. „Eine derartige Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Industrie ist einzigartig“, wird Vanessa Wood zitiert, Vizepräsidentin für Wissenstransfer und Wirtschaftsbeziehungen der ETH.

Die Zusammenarbeit wird in zwei verschiedenen Programmen umgesetzt. Diese widmen sich neuen Methoden des Bioengineerings sowie zellulären und genetischen Modellsystemen. Dabei werden in einem Zeitraum von drei bis vier Jahren insgesamt 20 Doktorierende und 20 Postdoktorierende, deren Stellen vollständig von Roche finanziert werden, gemeinsam mit Forschenden von Roche und ETH arbeiten. „Wir sind überzeugt, dass wir durch unsere Partnerschaft einige der besten Forschenden der Welt anziehen, um mit ihnen zusammenzuarbeiten“, heisst es von Hans Clevers, Leiter Pharma Research and Early Development bei Roche. Durch die gemeinsame Arbeit werden Roche und ETH somit die nächste Generation von Biomedizinerinnen und Biomedizinern und somit Spezialistinnen und Spezialisten für die künftige Herausforderungen ausbilden.

Darüber hinaus dient die Zusammenarbeit von Roche und ETH aber auch der Erforschung von Methoden zur Entwicklung neuer Medikamente. Dazu können die Forschenden beispielsweise mit Organoiden arbeiten, 3D-Modellen von menschlichen Organen. Sie werden aber auch Erfahrungen mit Algorithmen des Maschinellen Lernens machen, um grosse Datenmengen auszuwerten. „Unsere neue starke Partnerschaft mit Roche fördert künftige Führungskräfte in den Bereichen Bioengineering und translationale Medizin“, sagt Daniel Müller, Professor und Vorsteher des D-BSSE. ce/jh

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