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3D-Drucker vereinfachen Innovationen für Schweizer KMU

Das Schweizer KMU F&P Personal Robotics lehrt seinen Roboterarmen mit Hilfe von 3D-Druckern mit den unterschiedlichsten Situationen umzugehen. Seine Produkte sind damit prädestiniert für Industrie 4.0

3D-Drucker vereinfachen Innovationen für Schweizer KMU

Auch Roboter entwickeln sich weiter

Spricht man bei Industrie 4.0 von einer industriellen Revolution, dann erinnern sich viele an die erste Revolution, bei der Dampfmaschinen die körperliche Arbeit des Menschen abgenommen oder zumindest erleichtert haben. Seither haben sich Maschinen enorm weiterentwickelt und inzwischen muss man oftmals nur noch den Stecker an den Strom anschliessen, damit sie funktionieren. Das ist auch das Konzept von Hansruedi Früh, CEO bei F&P Personal Robotics, wie er uns im Interview verrät. Seine Firma hat sich unter anderem auf die Herstellung von Roboterarmen für die kollaborative Industrierobotik spezialisiert. Das Motto lautet „Plug & Play“: den Roboterarm einstecken, anschalten und loslegen. Das wirklich besondere an diesen Gehilfen ist, dass sie lernfähig sind. Ihre Aufgabe ist es, den Menschen bei der Erfüllung von Aufgaben zu unterstützen, auch wenn mal eine unvorhergesehene Situation eintrifft.

Der 3D-Drucker macht es möglich

Unter der weichen Oberfläche aus Kunstleder verbergen sich dutzende Sensoren. Der Roboterarm kann damit beispielsweise auf Berührungen reagieren. Ein Zusammenstoss mit dem Menschen ist quasi ausgeschlossen. Und Sicherheit ist ein wesentlicher Faktor in der kollaborativen Industrierobotik. Hansruedi Früh erklärt sein Produkt so:

„Unser Roboter, der P-Rob, verfügt über künstliche Intelligenz: Er ist schnell einsatzbereit, unabhängig vom Produktionsstandort. Bestimmte Bewegungen beherrscht er von Haus aus, ein Kunde muss den P-Rob nicht von Grund auf programmieren. Und der P-Rob ist in der Lage, seine Umgebung wahrzunehmen. Dank integrierten Kameras und Sensoren kann der Roboter selber auf Veränderungen im Arbeitsumfeld reagieren und sein Verhalten entsprechend anpassen.“ Durch seine Kamera erkennt er Gegenstände. Diese werden im Testverfahren vom 3D-Drucker ausgedruckt und mit einer CAD-Datei hinterlegt. Sobald die Kamera den Gegenstand erfasst, erkennt der Roboter die dahinterliegende Struktur und weiss, wie er ihn am besten greifen kann. All diese Übungen werden auf der Software gespeichert. Damit muss der Roboter nicht von Grund auf durch den Kunden programmiert werden.

Internationale Vernetzung mit Partnern

Ein Unternehmen wie F&P, welches quasi an der industriellen Revolution mitentwickelt, muss sich auch international vernetzen, meint Hansruedi Früh. Ausserdem sei das Unternehmen auch noch in den Startlöchern: „Unsere Produkte sind für Industrie 4.0 Anwendungen prädestiniert. Wir haben das Internet der Dinge integriert und arbeiten damit. Nicht ganz so weit sind wir mit dem Unternehmen an sich. Wir sind ein Start-up und bauen Industrie 4.0 betriebsintern kontinuierlich auf.“ Erfahren Sie mehr über die Roboterarme von F&P Personal Robotics und die internationale Positionierung dieses Schweizer KMU in unserem Podcast.

Aussenwirtschaftsforum 2016 zum Thema Industrie 4.0

Verpassen auch Sie nicht den Anschluss und diskutieren Sie mit unseren Beratern und Referenten über Industrie 4.0 an unserem Aussenwirtschaftsforum am 21. April in Zürich. Melden Sie sich jetzt an! Mehr Artikel zum Thema finden Sie in unserem Dossier: „Industrie 4.0“

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