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Aussenhandelszahlen: Rückgang der Exporte

Die Exporte sanken arbeitstagbereinigt im Vergleich zum Oktober 2015 um 1,1 %. Dabei verzeichnet die zweitwichtigste Exportbranche, Maschinen und Elektronik, eine negative Entwicklung. Die Exporte nach China liegen erstmals über 1 Mrd. Franken.
Frachtkartons in einer Lagerhalle.
Exporte nehmen ab, während Importe zunehmen.

Die Exporte gingen gegenüber dem starken September saisonbereinigt um 4,6 % zurück, während die Importe innert Jahresfrist um real 3,7 % zunahmen.

Exportrückgänge der einzelnen Warengruppen

Zwei Drittel der Warengruppen sind vom Exportrückgang betroffen. Chemisch-pharmazeutische Produkte sind von diesem Rückgang ausgenommen. Sie legten um 7 % zu.

Negativ entwickelten sich:

  • Bijouterie, Juwelierwaren und Uhren (-12 %)

  • Fahrzeuge (-23 %)

  • Maschinen und Elektronik (-6 %)

  • Wärme- und Kältetechnik (k.A.)

  • Nichtelektrische Kraftmaschinen (k.A.)

Die Exporte nach Nordamerika und Europa nahmen zu, während durch gesunkene Uhrenlieferungen nach Singapur der Handel mit Asien zurückging. Die Exporte nach China hingegen stiegen um ein Viertel auf über 1. Mrd. Franken.

10 von 12 Warengruppen verzeichnen höhere Importzahlen

Besonders die chemisch-pharmazeutischen Produkte erfuhren einen hohen Importzuwachs von 19 %. Den stärksten Rückgang hatten die Energieträger. Dort nahmen die Importe um 12,4 % ab.

Am meisten wurde aus Nordamerika importiert, namentlich +28 % Wehrtechnik aus den USA und +135 % Linienflugzeuge aus Kanada. Im asiatischen Raum nahmen die Importe aus Japan um 67 % zu, aus Hong Kong und China hingegen sanken sie um 36 %.

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