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Cellestia nimmt klinische Entwicklung auf

Das Basler Biotechnologieunternehmen Cellestia hat die Genehmigung für die erste klinische Studie für das Mittel CB-103 erhalten. Die Studie wird an Patienten mit soliden Tumoren und hämatologischen Malignomen durchgeführt.

Mikrobiologie
Bild: Etkin Mikroorganizma/ Wikimedia Commons

Zellen reagieren durch den Notch-Signalweg auf äussere Signale. Wenn dieser Signalweg gestört ist, kann Krebs entstehen. Leukämie, Lymphome und solide Tumore können Notch-positiv sein. Cellestia hat CB-103 als Pan-Notch-Inhibitor entwickelt, um Notch-positiven Krebs zu bekämpfen, indem der Notch-Signalweg beeinflusst wird. Das Basler Unternehmen hat nun von spanischen Behörden die Genehmigung für eine erste klinische Phase-I-IIa-Studie erhalten. Dabei können Patienten mit soliden Tumoren und hämatologischen Malignomen behandelt werden.

Für diese Patienten würde es bislang keine zugelassenen Wirkstoffe auf dem Markt geben, heisst es von Dirk Weber, dem leitenden Mediziner von Cellestia, in einer Medienmitteilung. Zudem seien die Überlebenschancen dieser Patienten nicht gut. Michael Bauer, CEO des Basler Unternehmens, bezeichnet die Aufnahme des klinischen Entwicklungsprogramm als „grossen Meilenstein für Cellestia“.

Die Cellestia Biotech AG wurde 2014 als Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) gegründet. Das Unternehmen hat sich auf die Entwicklung von Wirkstoffen, die den Notch-Signalweg beeinflussen, spezialisiert. CB-103 ist das bislang am weitesten fortgeschrittene Mittel des Unternehmens.

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