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Das Laufental sieht sich im Aufwind

Das Laufental weist das grösste Wachstum in der Nordwestschweiz auf, sollte aber seine Stärken noch besser nutzen. Das zeigte das erste Wirtschaftsforum Laufental-Schwarzbubenland, das von nun an jährlich stattfinden soll.
Der Bonbonhersteller Ricola hat seinen Sitz in Laufen BL.
Der Bonbonhersteller Ricola hat seinen Sitz in Laufen BL. (Bild: Ricola)

Martin Eichler hatte eine gute Botschaft in den Businesspark Laufental & Thierstein mitgebracht. Das Laufental werde in den nächsten Jahren überdurchschnittlich wachsen, sagte der Chefökonom von BAKBasel am ersten Wirtschaftsforum Laufental-Schwarzbubenland laut einer Mitteilung der Organisatoren. Die Region habe sich in den vergangenen Jahren gewandelt und weise inzwischen eine stabile und ausgewogene Branchenstruktur auf. Allerdings sei es noch nicht Zeit, sich auf den Lorbeeren auszuruhen, wie Thomas Kübler deutlich machte, der Leiter Standortförderung Baselland. Noch sei die Standortattraktivität unterdurchschnittlich.

Immerhin ist die Region auch für grosse Unternehmen interessant, wie Urs Grütter am Podium aufzeigte, der CEO der Stöcklin Logistik AG. Sein Unternehmen will ab 2020 in Laufen produzieren. Der Grund: Hier könnten sich Mitarbeiter noch Wohneigentum leisten. Auch bestehende Unternehmen wollten bleiben, müssen aber einiges tun, um ihre Mitarbeiter zu halten. Ricola setze dabei auch auf eine flexiblere Gestaltung der Arbeitszeit, etwa mit Home Office, wie Personalchef René Schori auf dem Podium sagte. Regierungsrat Thomas Weber appellierte an die Firmen wie an die Verwaltung, Ermöglicher und nicht Verhinderer zu sein.

Das Wirtschaftsforum soll von nun an jährlich stattfinden.

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