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Der Schweizer Food-Hersteller Bina setzt auf ferne Märkte

Der Nahrungsmittelindustrie eröffnen sich durch die wachsende Mittelschicht im Ausland zunehmend Absatzmärkte, die aber auch gekonnt angegangen werden müssen.

Der Schweizer Food-Hersteller Bina setzt auf ferne Märkte

Die unterschiedlichen Geschmäcker in den einzelnen Ländern fordern ein hohes Mass an Flexibilität seitens der Produzenten. Patrick Bastin, Verantwortlicher für Export Sales bei Bina und Referent am S-GE Impulse: Food Anlass, erklärt im Interview, welchen Herausforderungen das Unternehmen aus Bischofszell gegenüber steht und wie es damit umgeht:

Welches sind gegenwärtig die grössten Herausforderungen für die Schweizerische Nahrungsmittelindustrie?

Die Schweizer Nahrungsmittelproduzenten müssen, um international wettbewerbsfähig zu bleiben, zum einen an der eigenen Effizienzschraube drehen und zum anderen noch intensiver als früher nach Unique Selling Points (Anm. d. Red.: USPs) in ihren Sortimenten und/oder Technologien suchen. Aus der Kombination der beiden Aktivitäten, nämlich Effizienzsteigerung gepaart mit effektiven USPs, kann weiterhin ein Wettbewerbsvorteil entstehen, der nachhaltig zum Umsatz- und Ertragserfolg führt. Im Zusammenhang mit der Distribution empfiehlt es sich über mögliche strategische Allianzen mit ausländischen Mitbewerbern in geeigneten Segmenten nachzudenken.

Wie geht Bina damit um?

Die Bina ist mehr denn je daran seine Prozesse zu hinterfragen, Synergieeffekte an allen Fronten zu nutzen und die Prozessoptimierung möglichst speditiv mit allen Mitarbeitern voranzubringen. Der Spirit jedes einzelnen Mitarbeiters wird mittels eines internen Ideen-Managements abgeholt und seit Jahren erfolgreich praktiziert.

Welches sind Binas nächste Exportpläne?

Der Exportländerfokus der Bina liegt ganz klar im mittleren und fernen Osten. In diesen geographischen Bereichen fährt die Bina eine Markenstrategie, die zum nachhaltigen Wachstum des Bina Exports beitragen soll. Die Hauptexportmärkte im fernen Osten sind die durch Freihandelsabkommen besonders attraktiven Märkte, welche die Umsatzeinbussen in den Euroländern durch den EUR:CHF Kursverlust ausbalancieren sollen. In fast jedem der vier Kompetenzbereiche der Bina kann das Unternehmen mit einem USP in Bezug auf Technologie oder Sortiment aufwarten, die in ausgewählten Länderclustern unter den Bina Marken präsentiert werden.

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