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Die Schweizer Berufsausbildung im Fokus an den Worldskills

Der weltweit wichtigste Wettbewerb zu beruflicher Bildung bot der Schweiz eine perfekte Plattform, um die Welt an das leistungsfähige Berufsbildungssystem des Landes zu erinnern.

Am 11. August begannen in São Paolo die 43. WorldSkills Berufsweltmeisterschaften. Im Laufe einer Woche traten dabei Delegationen aus knapp 60 Nationen in 50 verschiedenen Berufsdisziplinen gegeneinander an. Zu den bei der Veranstaltung vertretenen Branchen gehörten unter anderem das Hotel- und Gaststättengewerbe, Architektur oder IT. Für die Schweiz traten 40 zuvor ausgewählte Teilnehmer an. Auf den Schultern dieser Männer und Frauen lastete eine Menge Druck, da man von ihnen erwartete, dem hervorragenden weltweiten Ruf des Landes bei der Berufsausbildung gerecht zu werden. Vor 2 Jahren belegte das Team Switzerland in Leipzig in der Nationenwertung den zweiten Platz und holte 17 Medaillen. Nur zwei Teilnehmer kehrten damals ohne Auszeichnung nach Hause zurück.

Mit dem 4. Platz hinter Brasilien, Korea und Chinesisch-Taipeh blieb die Schweiz auch dieses Jahr das beste europäische Land. Auch wenn dem neuen Nationalteam der Sprung aufs Podest verwehrt blieb, hat es sich doch ehrenvoll geschlagen. Der Informatiker Lars Tönz aus dem Kanton Thurgau sicherte sich eine Goldmedaille, seine Teamkollegen errangen 7 Silber- und 5 Bronzemedaillen.

Die Veranstaltung bot der Schweiz eine ideale Gelegenheit, ihr hoch gelobtes berufliches Ausbildungssystem anzupreisen. Immer mehr Nationen wenden sich an die schweizerischen Behörden, weil sie mehr über die Methodik erfahren möchten. Die Vereinigten Staaten haben kürzlich eine gemeinsame Absichtserklärung mit der Schweiz unterzeichnet, um bei der beruflichen Bildung zusammenzuarbeiten. Einige schweizerische Firmen wie das Versicherungsunternehmen Zurich haben dort bereits Ausbildungsprogramme zur beruflichen Bildung in Angriff genommen.

Weitere Informationen zur Bildung in der Schweiz finden Sie in Kapitel 12 des Handbuchs für Investoren (Bildung und Forschung).

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