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Dübendorf soll Zentrum für Blockchain werden

Der Kanton Zürich prüft ein Zentrum für Blockchain am Flugplatz Dübendorf. Banken, Versicherungen und die ETH Zürich sollen dort an der Entwicklung der Technologie arbeiten.

Der Flugplatz Dübendorf soll zu einem Zentrum für Blockchain werden.

Carmen Walker Späh, die Volkswirtschaftsdirektorin des Kantons Zürich, sprach in einem Video-Interview für einen Dokumentarfilm von den Plänen in Dübendorf. „Wir haben vor, ein sogenanntes Blockchain-Research-Hub im Kanton Zürich zu etablieren. Ich hoffe, das gelingt uns“, so Walker Späh. Die Vorstellung ist, dass Unternehmen, Banken und Forschungsinstitute an einem gemeinsamen Standort an der Blockchain-Technologie arbeiten.

Der Kanton habe Ende September eine Machbarkeitsstudie für das Vorhaben bestellt, sagt Eva May von der kantonalen Standortförderung gegenüber der „Neuen Zürcher Zeitung“. Erstellt wird die Studie vom Zürcher Start-up Nexussquared. Sie soll das Interesse der potentiellen Partner untersuchen und mögliche Private-Public-Partnerships prüfen. „Die Signale stehen sehr auf grün“, so May.

Daniel Gasteiger, Mitbegründer von Nexussquared, spricht von 30 potenziellen Partnern. Er hofft unter anderem auf die Teilnahme von Swisscom, der Zürcher Kantonalbank, des Börsenbetreibers SIX sowie Brancheninitiativen wie Digital Switzerland. Unerlässlich sei jedoch die Teilnahme der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich mit ihren Instituten für Computational Social Science und Distributed Computing.

Ein weiterer Plan für ein Fintech-Zentrum in Dübendorf ist bereits seit dem vergangenen Jahr im Gespräch. Vertreter von Banken, Universitäten und der Zürcher Handelskammer haben eine Projektgruppe zusammengestellt, aus der die Vereinigung Swiss Fintech Innovations hervorging. Diese prüfe ebenfalls, sich in Dübendorf niederzulassen, so die „Neuen Zürcher Zeitung“.

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