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ETH wächst weiter

Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) zählte 2016 erneut mehr Studierende. Die Rekordzahl an Ausgründungen aus dem Vorjahr konnte gehalten werden. Im Herbst 2017 sollen neue Studiengänge starten.

ETH, Studenten
Studenten vor der ETH (Bild ETH)

Im Jahr 2016 ist die Anzahl der Studierenden an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) auf 19.815 Personen gestiegen. Damit wurde ein neuer Höchststand erreicht. Auch der Frauenanteil hat sich erhöht und betrug insgesamt 31,1 Prozent. Die Zahlen gehen aus dem nun veröffentlichten Geschäftsbericht der ETH hervor.

Die finanziellen Kennzahlen deuten ebenfalls auf ein moderates Wachstum hin. So ist der operative Aufwand um 2,4 Prozent auf 1,6 Milliarden und der operative Ertrag um 3,3 Prozent auf 1,7 Milliarden Franken gestiegen. Die Zahlen zeigen auch, dass Drittmittelerträge zunehmend an Bedeutung gewinnen. Mit einem Zuwachs von 7,2 Prozent sind diese deutlich stärker angestiegen als die Trägerfinanzierung durch den Bund (+1,9 Prozent).

Die ETH erweitert in diesem Jahr auch das Studienangebot. Im Herbst können 100 Bachelorstudierende einen neuen Studiengang in Medizin absolvieren. Die Hochschule will jedoch auch ihr Weiterbildungsangebot stärken. Die neu gegründete Swiss School of Public Governance soll etwa zwei Zertifikatslehrgänge zu Führungsfragen für Personal aus dem öffentlichen Sektor anbieten.

Weiter setzt die ETH auf die Kooperation mit anderen Institutionen. Dafür beteiligt sie sich etwa am Grossprojekt Skintegrity des Verbunds Hochschulmedizin Zürich, das die Hautforschung am Standort Zürich bündeln soll. Ausserdem baut sie gemeinsam mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) ein neues Zentrum für Datenwissenschaften auf.

Dank ihren zahlreichen Ausgründungen trägt die ETH dazu bei, dass das Wissen aus der Hochschule für die Wirtschaft verfügbar gemacht wird. Im Jahr 2016 wurden 25 Spin-offs an der ETH gegründet. Damit konnte die Rekordzahl von 2015 wieder erreicht werden.

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