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Kampf gegen das Zika-Virus

Mithilfe von Detektoren der Aargauer Firma Dectris bestimmen Wissenschaftler die Strukturen von Proteinen des Zika-Virus. Diese Resultate erlauben der Arzneimittelforschung, Wirkstoffe gegen den gefährlichen Erreger zu entwickeln.

Wissenschaftler bestimmen die Strukturen von Proteinen des Zika-Virus. (Symbolbild)

Während in Rio de Janeiro Athleten aus aller Welt um Medaillen kämpfen, lauert im Hintergrund ein gefährlicher Krankheitserreger: das Zika-Virus. Das Unternehmen Dectris aus Dättwil, Kanton Aargau, ist massgeblich daran beteiligt, dass ein Impfstoff gegen den Krankheitserreger hergestellt werden kann.

Noch gibt es im Kampf gegen Zika keine Mittel – weil die Strukturen der Oberflächenproteine und der Enzyme des Virus nicht bekannt sind. Bis jetzt. Das Wissenschaftsmagazin «Nature» hat in seiner aktuellen Ausgabe einen Artikel veröffentlicht, der für die Entwicklung eines Impfstoffes den Durchbruch bedeuten könnte. Daran beteiligt: das Hightech-Unternehmen Dectris aus Dättwil.

Die beiden Röntgendetektoren der Dectris AG, «Eiger» und «Pilatus», haben Wissenschaftlern des Pariser Grundlagenforschungszentrums Institut Pasteur verholfen, die Struktur der Oberflächenproteine des Zika-Virus zu bestimmen. Mit diesen Resultaten – und weiteren Veröffentlichungen zum Thema Zika in den letzten Monaten – ist es der Arzneimittelforschung nun möglich, Wirkstoffe zu entwickeln.

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