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KMU profitieren vom WTO-Abkommen über Handelserleichterungen

Vom Abkommen über Handelserleichterungen der Welthandelsorganisation profitieren in erster Linie kleine und mittlere Unternehmen.

Containership in a port
Neues WTO-Abkommen gilt als Meilenstein.

110 Mitgliedsstaaten haben das Abkommen über Handelserleichterungen (TFA) der Welthandelsorganisation (WTO) ratifiziert. Damit kann das erste multilaterale Handelsabkommen in der 22-jährigen Geschichte der WTO in Kraft treten. Das als Meilenstein geltende Abkommen dürfte die globalen Exporte um 1000 Milliarden Dollar jährlich anschieben.

WTO-Generaldirektor Roberto Azevedo bezeichnete das TFA als «die bedeutendste Reform des Welthandels» seit über 15 Jahren. Das Abkommen betrifft die Landwirtschaft, die Entwicklungshilfe und die Handelserleichterungen durch den Bürokratie-Abbau beim Zoll. So sind die 164 WTO-Mitgliedsländer nun verpflichtet, die Dokumentation für den grenzüberschreitenden Verkehr zu reduzieren, Vorschriften transparent zu machen sowie die nötige Infrastruktur und Zahl an Mitarbeitern für die Abwicklung eines zügigen Warenverkehrs sicherzustellen.

Schweizer KMU sollen profitieren

Vor allem die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) profitierten davon, sagte der Schweizer WTO-Botschafter Didier Chambovey gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Ausserdem sieht Chambovey in diesem Abkommen eine Inspiration für weitere aktuelle Initiativen, die derzeit in der WTO diskutiert würden, insbesondere im Bereich der Dienstleistungen und Investitionen.

Für weitere Fragen zu Freihandelsabkommen steht Ihnen Alfonso Orlando, Head of ExportHelp, gerne zur Verfügung.

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