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MycoSolutions bekommt Anschubfinanzierung

Das aus der Empa in St.Gallen hervorgegangene Jungunternehmen MycoSolutions setzt einheimische Nützlinge zum Schutz von Hölzern gegen Schädlinge ein. Swisscom und Reto Vincenz finanzieren nun den internationalen Markteintritt.

Erfolgreiche Finanzierungsrunde für Empa-Spin-off (Symbolbild)

Einer Meldung der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) zufolge soll Reto Vincenz gleichzeitig als CEO die operationelle Führung von MycoSolutions übernehmen. Der Diplom-Betriebsökonom gehört zu den Mitbegründern des Empa-Ausgründung.

Das im St.Galler Startfeld Innovationszentrum angesiedelte Jungunternehmen entwickelt Pflanzenschutzlösungen aus einheimischen Nützlingen. Sie werden gegen holzzerstörende Pilze sowohl in totem Holz, wie beispielsweise Leitungsmasten, eingesetzt aber auch an Bäumen oder im Biolandbau. Zusätzlich vertreibt MycoSolutions Geigen aus biotechnisch veredeltem Klangholz, die es mit einer Stradivari aufnehmen können.

Für den Eintritt auf den Weltmarkt bekommt MycoSolutions nun finanzielle Unterstützung aus der Risikokapitalsparte Swisscom Ventures der Swisscom. Das Telekommunikations- und IT-Unternehmen wird dabei unter anderem MycoSolutions-Produkte an den Masten der unternehmenseigenen Festnetzinfrastruktur einsetzen. „Die Unterstützung durch Swisscom und die damit verbundenen finanziellen Mittel bieten uns die Möglichkeit, die Ergebnisse unserer langjährigen Forschung an der Empa in Form von innovativen und umweltschonenden Produkten weltweit zu vermarkten“, wird Empa-Forscher und MycoSolutions-Gründer Francis Schwarze dazu in der Mitteilung zitiert.

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