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Neuer Antikörper soll bei Alzheimer helfen

Ein neuer Antikörper kann die schädlichen Hirnablagerungen bei der Alzheimer-Krankheit reduzieren und den Verlust der kognitiven Fähigkeiten verlangsamen. Entwickelt wurde er von der Universität Zürich gemeinsam mit Neurimmune und Biogen.

Zürcher Antikörper soll bei Alzheimer helfen. (Symbolbild)

Forscher der Universität Zürich (UZH) haben gemeinsam mit den beiden Biotechnologieunternehmen Neurimmune und Biogen einen Antikörper entwickelt, der bei der Alzheimer-Krankheit helfen kann. Der Antikörper mit dem Namen Aducanumab bindet gezielt an die krankheitsverursachenden Hirnablagerungen und führt so zu deren Entfernung. Im Rahmen einer Phase Ib-Studie konnten die Forscher zeigen, dass eine einjährige Therapie mit dem neuen Antikörper praktisch alle schädlichen Hirnablagerungen verschwinden liess.

„Die Ergebnisse dieser klinischen Studie stimmen uns sehr zuversichtlich, bei der Behandlung von Alzheimer einen wesentlichen Schritt vorwärts zu kommen“, lässt sich Roger Nitsch, Professor am Institut für Regenerative Medizin der UZH, in einer Mitteilung zitieren.

Nun wird der Antikörper in zwei zwei grossen klinischen Studien der Phase III weiter untersucht. Dabei wird ihre Wirksamkeit an insgesamt 2700 Patienten mit beginnender Alzheimer-Erkrankung in 20 Ländern Nordamerikas, Europas und Asiens getestet. ssp

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