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Ostschweiz profitiert von Universität St.Gallen

Die Universität St.Gallen hat ihren Wertschöpfungsbeitrag für die Region Appenzell Ausserrhoden/St.Gallen/Bodensee im Jahr 2015 erhöht. Ein neuer Bericht zeigt die Effekte auf Firmen und Stiftungen wie auch die Wohnsituation auf.

Gebäude HSG
Die Ostschweiz profitiert von der Universität St.Gallen. (Bild: Universität St.Gallen)

Der Wertschöpfungsbeitrag der Universität St.Gallen (HSG) hat 2015 insgesamt 237 Millionen Franken betragen. Laut einer Medienmitteilung waren es 2013 erst 207 Millionen Franken gewesen. Der Wertzuwachs umfasst Leistungen der Hochschule, ihrer Dozenten und Studierenden sowie Teilnehmern von Veranstaltungen. Der Kanton St.Gallen hat sich 2015 mit 44,6 Millionen Franken am Budget der HSG von 225 Millionen Franken beteiligt. Der Selbstfinanzierungsgrad beträgt 50 Prozent und ist der höchste unter Schweizer Universitäten.

Dazu beigetragen haben beispielsweise die Dozierenden, die ihr Fachwissen in 117 Firmen- und Stiftungsmandaten eingebracht haben. 60 Prozent der Festangestellten und sogar 80 Prozent der Studierenden wohnten zudem in der Region. Veranstaltungen der HSG führten zu 25.800 Logiernächten in Stadt und Region, was 14 Prozent der gesamten Logiernächte ausmacht. Auf Basis der in nationalen und internationalen Publikationen mit Bezug zur HSG veröffentlichten Texte wurde für den Bericht ein Werbewert von 81 Millionen Franken errechnet.

In ihrer Mitteilung weist die HSG zudem auf ihr Engagement im öffentlichen Leben hin. Dazu gehören beispielsweise öffentliche Vorlesungen und öffentliche Angebote wie die Bibliothek. Durch ihre Kooperationen mit St.Gallen-Bodensee-Tourismus und den Olma-Messen stärkt sie zudem den Kongressstandort St.Gallen.

Die Universität St.Gallen verfügte 2015 über 8232 Studierende und ist damit im Vergleich zu 2013 um 7,4 Prozent gewachsen. 37 Prozent aller Studenten waren in Wirtschaftswissenschaften eingeschrieben, wodurch die Hochschule laut ihrer Mitteilung eine dominierende Stellung in der Schweiz einnimmt.

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