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Private Banking ist kein Auslaufmodell

Das Beratungsunternehmen PwC hat in einer Studie die Rolle des Private Banking untersucht. Der Regulierungsprozess der vergangenen Jahre hat demnach nicht zu einem nachhaltigen Abfluss von Kundenvermögen geführt.

Das Beratungsunternehmen PwC hat in einer Studie die Rolle des Private Banking untersucht. (Symbolbild)

Bei der Summe der verwalteten Kundenvermögen bewegen sich die Schweizer Banken beinahe auf dem Niveau des Spitzenjahres 2007, schreibt PwC in einer Medienmitteilung. Der Finanzplatz habe seine Rolle als Vermögensverwaltungszentrum somit erhalten. Trotzdem stellt das Beratungsunternehmen fest, dass die Gewinne der Schweizer Vermögensverwaltungsbanken seit 2007 um 30 Prozent eingebrochen sind. Höhere Kundenanforderungen, mehr Transparenz und strengere regulatorische Vorschriften werden hierfür als Gründe angeführt. Zudem sind die Banken durch Angebote von Unternehmen aus der Finanztechnologie unter Druck geraten. „Spannend bleibt die Frage, ob die Bankkunden diese Angebote nachfragen oder ob sie doch bei den traditionellen Banken bleiben“, heisst es von Martin Schilling, Head Corporate Finance FS Practice bei PwC Schweiz.

Aktuell befindet sich die Branche noch im Konsolidierungsprozess. So existiert laut PwC ein Viertel der Vermögensverwaltungsbanken von 2007 heute nicht mehr. Im vergangenen Jahr waren es noch 136, doch PwC geht davon aus, dass die Anzahl in den nächsten drei bis fünf Jahren noch unter 100 sinken wird. Die verbleibenden Banken werden daraus jedoch gestärkt hervorgehen, heisst es in der Mitteilung. jh

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