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Schweizer Innovationskraft: «Es zählt das Gesamtpaket»

Die Schurter AG ist ein Paradebeispiel für die Innovationskraft Schweizer KMU. Hohe Fachkompetenz, vorausschauendes Denken und Handeln sowie finanzielle Unabhängigkeit sind Schlüssel für den Erfolg im weltweiten Wettbewerb.

Christian Holzgang, CEO Schurter AG, in der Produktionshalle.
Christian Holzgang, CEO Schurter AG in seiner Produktionshalle in Luzern.

Der starke Franken hat es der Schweizer Exportindustrie in den letzten Jahren nicht leicht gemacht. Die Schurter AG exportiert rund 85 % ihrer Produktion. Insbesondere nach Europa. Christian Holzgang, CEO Schurter AG: «Eine Diversifizierung der Exportmärkte ist enorm wichtig, um vor allem Währungsschwankungen abzufedern. Auch die USA und Asien sind für uns daher eminent wichtige Märkte. Doch es zählt nicht einzig der Preis. Wir müssen innovativ sein. Wir müssen uns selbst, unsere Produkte und Lösungen kontinuierlich verbessern. Und nicht zuletzt muss unser Service das Gesamtpaket zum Besten auf dem Markt machen.»

Besser werden ist Teil der Unternehmenskultur

Die stetige Optimierung von Produkten und Prozessen ist bei Schurter kein blosses Schlagwort: Alle Mitarbeitenden sind dazu angehalten, jährlich mindestens zwei Verbesserungsvorschläge einzureichen. Vom Empfang über die Produktion bis zum Verkauf. «Wir nennen das Power-Innovation. Alle sollen zur Innovation beitragen. Das ist Teil der Schurter Kultur», erklärt Holzgang.

Das Luzerner Unternehmen bedient eine breite, anspruchsvolle Palette von Kunden: Industrie, Medizintechnik, Automotive bis hin zu Space/Avionics. Den Nachweis des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses erarbeitet sich Schurter hart über Zertifizierungen. Beispielsweise ist Schurter als einziges Schweizer Unternehmen überhaupt für die ESA (European Space Agency) mit gleich zwei Produkten zertifiziert.

Nahe am Kunden

Schurter verfolgt einen mehrgleisigen Ansatz, um an innovative Ideen für Produkte und Lösungen zu gelangen. «Die Kundennähe unserer Mitarbeitenden im Verkauf und Vertrieb hilft uns, deren Bedürfnisse frühzeitig und im Detail zu kennen. Nähe zum Kunden und zum Endprodukt bedeutet, dass wir potentielle Problemstellen früher erkennen, flexibel sind und gezielte Hilfestellung leisten können. Oftmals geschieht dies schon auf Ebene Engineering. Diese Nähe ist unbezahlbar», erklärt Holzgang.

Daraus resultierte der noch junge Geschäftsbereich «Solutions», womit sich Schurter noch näher am Kunden ausrichtet und nun auch Komplettlösungen anbietet. Dank dem Know-how in der Metall- und Kunststoffbearbeitung, der Leiterplattenbestückung, den Komponenten- sowie dem Produkt- und Prozess-Engineering werden in Zusammenarbeit mit dem Kunden massgeschneiderte Komplettlösungen entwickelt.

Wollen Sie mehr darüber erfahren, wie exportorientierte KMU sich an die digitale Transformation anpassen und wie sie ihre Geschäftsmodelle überdenken? Mehr dazu am diesjährigen Aussenwirtschaftsforum.

Videointerview mit Christian Holzgang zur Digitalisierung, Power-Innovation und der Rolle des Standorts Schweiz

Schurter AG in Luzern

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