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Sensirion entwickelt Feinstaubsensoren

Der Zürcher Sensorenhersteller Sensirion und das US-Luftanalyseunternehmen Clarity wollen zusammenarbeiten. Gemeinsam wollen sie eine neue Sensortechnologie zur Messung von Feinstaub entwickeln und auf den Markt bringen.

Der in Stäfa ansässige Sensirion ist in erster Linie auf die Herstellung von Umweltsensoren spezialisiert. Nun gewährt ihr das US-Unternehmen Clarity eine Exklusivlizenz für die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb seiner optischen Feinstaubsensoren. Die Technologie wollen die Unternehmen weiterentwickeln und anschliessend gemeinsam auf den Markt bringen. „Während sich Sensirion auf die industriellen Aspekte der Technologie konzentriert, können wir mittels Sensorfusion, Internet der Dinge und Big-Data Steuerungslösungen für die Luftreinhaltung entwickeln“, erläutert Clarity-CEO David Lu in einer Mitteilung.

Der neue Feinstaubsensor soll eine Lücke im Markt für Umweltsensoren schliessen. Bisher gibt es nämlich kaum kostengünstigen, tragbaren und zuverlässigen Feinstaubsensoren, heisst es. Die neue Entwicklung soll insbesondere mit ihrer kleinen Grösse und tiefen Kosten punkten. Dabei soll sie die gleiche Genauigkeit bei der Messung erreichen wie industrielle Lösungen für die Feinstaubüberwachung.

„Mit dem Ziel, sowohl die Energieeffizienz von Gebäuden als auch das Wohlbefinden der Menschen in diesen Gebäuden zu verbessern, passt der Sensor perfekt zum Umweltsensorangebot von Sensirion“, schreibt das Unternehmen. Feinstaub kann tief in die Lunge von Menschen eindringen und verschieden Krankheiten hervorrufen. Die neue Technologie soll dazu beitragen, innovative Geräte zur Überwachung der Luftqualität zu entwickeln und so die Luftverschmutzung zu verhindern.

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