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SERV-Versicherungen: Keine Mindestgrössen, keine Mindestprämien

Die Schweizerischen Exportrisikoversicherung SERV versichert Exportgeschäfte, ohne eine Mindestprämie zu erheben. So können Exporteure selbst kleinste Exportgeschäfte absichern lassen.

SERV-Versicherungen: Keine Mindestgrössen, keine Mindestprämien

Für Exportgeschäfte mit geringem Auftragsvolumen ist es oft besonders schwierig, bei Banken oder privaten Versicherungen finanziell tragbare Lösungen zur Absicherung zu erhalten. Ein konkretes Beispiel aus der Praxis: Ein Schweizer KMU stellt Instrumente für die automatische Qualitätskontrolle von Lebensmitteln her. Dank konkurrenzfähigen Preisen finden die massgeschneiderten Anlagen weltweit guten Absatz. Auch ein spanischer Weinproduzent entscheidet sich für den Einsatz dieser Technologie und bestellt eine Anlage im Wert von rund 80′000 Franken. Zwei Drittel des Gesamtwerts leistet der spanische Kunde als Anzahlung. Das verbleibende Drittel – rund 27′000 Franken – soll nach erfolgreicher Lieferung und Inbetriebnahme innert Monatsfrist beglichen werden.

Die Versicherung solcher Geschäfte ist finanziell nicht interessant: Der Aufwand für die Bearbeitung und Risikoanalyse ist selten geringer als bei Aufträgen mit höherem Versicherungswert, für welche weit höhere Prämien verrechnet werden können. Private Versicherer winken deshalb bei vergleichbaren Versicherungsanfragen meist dankend ab. Oder sie verlangen hohe Prämien, die nicht im Verhältnis zum Auftragswert stehen und deshalb für KMU nicht tragbar sind.

Die Schweizerische Exportrisikoversicherung SERV hat als Institution des Bundes einen anderen Fokus. Sie hat den Auftrag, mit ihren Versicherungen und Garantien Exportgeschäfte von Schweizer Firmen zu ermöglichen und damit Arbeitsplätze in der Schweiz zu erhalten.

Deshalb gibt es bei der SERV keine Mindestgrössen, weder in Bezug auf das exportierende Unternehmen noch auf den Wert des Exportauftrags. Exporteure können selbst kleinste Geschäfte versichern lassen ­– und dies, ohne eine Mindestprämie zu bezahlen. Im oben erwähnten Beispiel deckte die SERV den ausstehenden Betrag von rund 27‘000 Franken mit einer Lieferantenkreditversicherung. Die in Rechnung gestellte Prämie betrug gerade mal 100 Franken. 

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