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Smart Cities in Frankreich: Ambitionierte Pläne bieten Chancen für Schweizer KMU

Obwohl Frankreich eine vergleichsweise geringe Bevölkerungsdichte hat, lebt der überwiegende Teil der Bevölkerung in Städten und Ballungsräumen. Die Menschen sehen im Smart Cities Konzept einen grossen Vorteil für die Städte selbst und für private Unternehmen.

Blick auf die Skyline von Paris

Bei einer Umfrage aus dem Jahr 2012 in 80 französischen Städten mit mehr als 40ʼ000 Einwohnern sagten 96 Prozent der Befragten, von Smart Cities gingen erhebliche Vorteile für die Städte und für Privatunternehmen aus. Mithilfe des Konzepts sollen Städte, öffentliche Dienstleistungen und städtische Infrastrukturen effizienter werden. An der Schnittstelle zwischen öffentlichen und privaten Akteuren sollen neue Formen der Zusammenarbeit wirtschaftliche Vorteile generieren. Ein Beispiel sind die sogenannten Public Private Partnerships (PPPs), in deren Rahmen Firmen zusammenarbeiten und Grossunternehmen mit Start-ups kooperieren.

Fast 80 Prozent der französischen Bevölkerung leben in Ballungsräumen. Der Radius städtischer Gebiete weitet sich kontinuierlich aus. Aus diesem Grund hat Frankreich die Umsetzung des Smart-Cities-Konzepts auf seine Tagesordnung gesetzt und durch die Entwicklung von 34 Plänen zu dessen Umsetzung zu einem vorrangigen Ziel gemacht.

Frankreich verfolgt damit das Ziel, die Partnerschaft mit Akteuren vor Ort zu stärken und lokale Gebiete in die globale digitale Strategie einzubinden. Dies gilt für alle Wirtschafts-, Gesellschafts-, Kultur- und Bildungsbereiche.

«Die meisten Modernisierungen werden über öffentliche Ausschreibungen vergeben, weil Frankreich insbesondere die staatlichen Einrichtungen modernisiert. Um die Chancen auf den Gewinn einer solchen Ausschreibungen zu erhöhen, rate ich Schweizer KMU mit Partnern vor Ort zusammen zu arbeiten», sagt Beat Kuster, Berater für Frankreich bei S-GE.

Einer der Gründe, warum die meisten Ausschreibungen aus dem öffentlichen Sektor stammen, ist, dass die Europäische Kommission die französische Regierung für ihre überholten Infrastrukturen gemassregelt hat. Daraufhin verabschiedete die Regierung eine Richtlinie zur Energieeffizienz (RT 2012), derzufolge alle Gebäude bis 2020 eine positive Energiebilanz aufweisen müssen.

Weitere wichtige Bereiche für die Umsetzung des Konzepts Smart Cities sind:

  • Mobilität: Überwachung des städtischen Verkehrs, effizienter öffentlicher Transport, Visualisierung freier Parkflächen
  • Smart Grids: darunter Smart Water, Smart Lighting, Abfallmanagement

Die Informationen stammen aus einem Bericht über Smart Cities in Frankreich, der bei unserem Event Impulse: Smart Cities am 21. Juni in Zürich vorgestellt und den Teilnehmern übergeben wird.Verpassen Sie nicht die Chance, bei dieser Gelegenheit mit unserem Berater Beat Kuster und Patrice Jacquier, Head of Swiss Business Hub France, zu sprechen.

Besuchen Sie uns am «Smart Cities 2016»-Stand im Schweizer Pavillon bei der SMAU in Mailand oder beim Smart City Expo World Congress in Barcelona!

Country Consultations Frankreich (21.–23. Juni, Zürich)

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