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Straumann steigt in Keramikspritzguss ein

Der Basler Dentalimplantathersteller Straumann hat mit dem in der Präzisionsfertigung tätigen Unternehmen maxon motor eine Zusammenarbeit vereinbart. Ziel ist die Herstellung von Keramikimplantaten durch das Keramikspritzgussverfahren.

Straumann kooperiert mit maxon motor. (Symbolbild)

Im Rahmen der Zusammenarbeit übernimmt Straumann 49 Prozent der Anteile an dem Gemeinschaftsunternehmen maxon dental, wobei hier laut einer Medienmitteilung noch die Zustimmung des deutschen Kartellamts aussteht. maxon motor ist schon seit Jahrzehnten im Bereich des Keramikspritzgusses tätig und lässt diese Kenntnisse in die Zusammenarbeit einfliessen. Bei maxon dental werden mit diesem Verfahren Keramikimplantate für Straumann hergestellt.

„Es gibt – wenn überhaupt – weltweit nur wenige, die maxon motor bezüglich Innovation, Know-how und Verlässlichkeit der Keramikspritzgusstechnologie ebenbürtig sind“, wird Straumann-Geschäftsführer Marco Gadola zitiert. „Indem wir unsere Stärken in der Zahnmedizin mit der Technologieführerschaft von maxon motor kombinieren, wollen wir es Zahnärzten ermöglichen, Behandlungen mit Keramikimplantaten einfacher durchzuführen und den Patienten ästhetisch ansprechende, metallfreie Lösungen zu erschwinglicheren Preisen anzubieten.“

maxon motor wendet den Keramikspritzguss bereits seit zehn Jahren im Bereich der Zahnimplantate an und hat sich bereits einige Patente gesichert. Straumann sichert sich nun den Zugang zu dieser Technologie. Bis 2026 kann das Basler Unternehmen maxon dental auch per Option vollständig übernehmen.

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