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Syngenta-Übernahme nimmt wichtige Hürde

Das US-Komitee für Auslandsinvestitionen hat seine Zustimmung für die Übernahme des Basler Agrochemiekonzerns Syngenta durch den chinesischen Chemieriesen ChemChina gegeben. Beide Unternehmen wollen die Übernahme bis Ende Jahr vollziehen.

USA geben grünes Licht für Syngenta-Übernahme.

Das Komitee für Auslandsinvestitionen in den Vereinigten Staaten hat der Übernahme von Syngenta durch ChemChina zugestimmt. Laut einer gemeinsamen Medienmitteilung haben die beiden Unternehmen damit die wichtigste Hürde bei der Übernahme genommen. Experten hatten Zweifel an der Bewilligung aus den USA. Zwar müssen jetzt auch noch Wettbewerbsbehörden und Regulatoren aus anderen Ländern ihre Zustimmung gegeben, dort werden aber weniger Probleme erwartet. Beide Unternehmen arbeiteten mit den involvierten Zulassungsbehörden zusammen und die Gespräche seien konstruktiv, heisst es in der Mitteilung.

Syngenta geht davon aus, dass die Transaktion bis Ende Jahr vollzogen werden kann. ChemChina will 43 Milliarden Dollar für den Basler Konzern zahlen. Gelingt die Transaktion, wäre sie die bisher grösste chinesische Übernahme im Ausland.

ChemChina hat im vergangenen Jahr bereits mehrere Zukäufe in Europa getätigt. Vor etwa einem Jahr hatte der Konzern die italienische Reifenfirma Pirelli gekauft. Im Januar übernahm das chinesische Unternehmen den deutschen Spezialmaschinenbauer KraussMaffei und den Genfer Rohstoffhändler Mercuria Energie Group.

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